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THEMA: Ansatz-Frust

Re: Ansatz-Frust 26 Jun 2008 22:05 #58502

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Moin!

@Pue -Kompromiss :-\

Und wieso kann Liebmann sich nicht so ein Teil basteln ???


>:D LG Hans
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 00:46 #58506

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das abschreiben bei älteren meistern galt früher als legitim .

bach vereinnahmte gern vivaldi und *schwupps ! gabs ein neues orgelkonzert .

sehr schön !

einigen wird beim genauen studium aufgefallen sein , daß liebman die - gelinde gesagt- poetischere version von raschér ist ... sicherlich zufall .

denn die übungen für ansatz sind so alt , wie es instrumente gibt , und schlau ist , der alten wein in neuen schläuchen verkauft !

( oder auf alt gemachte instrumente oder ... m********auauauauaua )

wer trotzdem sowas nicht übt , klingt nicht mal wie alter wein .

.
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 09:44 #58509

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Um die letzten sieben Seiten jetzt mal grob zusammenzufassen:

Üben hilft!

;-) ;-) ;-)

:-s
Jazz ist, was ihr draus macht ;)
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 10:23 #58510

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.... Es ist auch richtig, dass das Aushalten von langen Tönen nichts mit dem langsamen Spielen eines Stückes zu tun hat. Das hat hier ein User so gedeutet und ist falsch...
Pue,
falls das auf meine Äußerung zielt: das habe ich nicht gesagt oder gemeint!
Ich habe gesagt, daß ICH keine Longtones übe weil ich
1. diese Übung für langweilig halte und schlicht ein Motivationsproblem damit habe und
2. MIR die begrenzte Übezeit, die MIR persönlich zur Verfügung steht, zu schade ist um dann Longtones zu üben.
Das hat nix damit zu tun, daß Longtones vielleicht unsinnig sind oder auch nicht. Das muß jeder für sich selbst entscheiden und ich habe mich eben dagegen entschieden. Period.
JEs
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Reeds-Shop

Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 10:35 #58512

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Es ist auch richtig, dass das Aushalten von langen Tönen nichts mit dem langsamen Spielen eines Stückes zu tun hat. Das hat hier ein User so gedeutet und ist falsch.


Liebe Grüße, pü


... ich denke, dieses Zitat bezieht sich auf meine Aussage. Ich kann das aber so nicht unterschreiben.

Sicher hat ein jeder seine eigene Überzeugung und sollte auch dazu stehn - so auch ich. Ich denke schon, dass das spielen langsamer Stücke die lontone-Übungen nicht ersetzen, aber sehr wohl unterstützen kann.

Wie einige User schreiben, ist ihnen das ausschließliche Üben von longtones zu langweilig - kann ich gut nachvollziehen.

Da aber genau diese Übung extrem wichtig zum Ansatztraining ist, kommt der Wunsch nach einer sinnvollen Alternative auf - und diese ist "langsame Stücken spielen".

Natürlich muss hier dabei geachtet, dass z.B. ein vibrato zu unterlassen ist. Auch ist darauf hinzuweisen, dass die Stücke nicht, wie wohl vom Zuhörer gerne gehört, gespielt werden sollten.

Es ist schon wichtig, dass bei den langen Tönen des Stückes diese auch als longtones zu spielen sind - aber dann macht es Sinn - und wesentlich mehr Spaß, als alleinige longtone-Übungen.

Mehr wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen. Falsch ist es aus meiner Sicht keinesfalls.
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 11:54 #58516

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Langsame Stücke spielen hat nix, aber auch gar nix mit dem Üben langer Töne gemeinsam.
Leute macht euch nichts vor. Zu den Übungen gibt es keinen Ersatz. Und wenn man nur 10 Minuten lange Töne übt - besser als nichts.
Und wenn man nur 2-3 Stunden die Woche übt, muß man sich das schon einteilen, obwohl hier der einzige Ausweg ist, darum zu kämpfen, diese Zeitspanne deutlich zu erhöhen.

Beste Grüße aus MH
Klaus
Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber man muss es vorwärts leben. (S. Kierkegard)
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 12:11 #58517

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Langsame Stücke spielen hat nix, aber auch gar nix mit dem Üben langer Töne gemeinsam.
Leute macht euch nichts vor. Zu den Übungen gibt es keinen Ersatz. Und wenn man nur 10 Minuten lange Töne übt - besser als nichts.


Beste Grüße aus MH
Klaus


... ok, zu diesem Thema scheint es dann wohl verschiedene Ansichten zu geben - warum auch nicht.

Ich bleibe aber bei meiner Meinung - meine Aussage ist ja nicht bei den Haaren herbeigezogen sondern beruht auf persönliche Erfahrungen und derer meiner Schüler.
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 12:18 #58519

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Langsame Stücke spielen hat nix, aber auch gar nix mit dem Üben langer Töne gemeinsam.
Leute macht euch nichts vor. Zu den Übungen gibt es keinen Ersatz. Und wenn man nur 10 Minuten lange Töne übt - besser als nichts.

Dexter: ist das Deine Meinung oder eine bewiesene Tatsache?? Bei letzterem hätte ich gerne einen Beleg von Dir, als Meinung akzeptiere ich das so.

Und wenn Du den Thread mal verfolgt hättest, dann hättest Du auch gelesen, daß ich selbst festgestellt habe, daß ich mit der beschränkten Zeit für die Überei so richtig nicht weiterkomme. Ich habe jetzt 3 Möglichkeiten
1. ich schmeiße den Kram hin, weil ich mir eingestehen muß, daß ich so nicht weiterkomme.
2. ich akzeptiere, daß ich keinen Vortschritt mache und versuche zumindest mein Niveau zu halten
3. ich erhöhe die Effizienz meiner Übezeit. Um aber effizient zu sein muß die Motivation hoch sein. Und Longtones motivieren mich eher nicht. Also muß eine annäherd so gute Alternative her

So und jetzt mal: warum soll man Longtones spielen?
Da fallen mir folgende Punkte ein:
a. Stärkung des Ansatzes (Gleichmäßigkeit des Tones, Anspracheverhalten)
b. Tonbildung (hat was mit gut klingen zu tun)
c. Tonsteuerung (also sowohl Intonation als auch Lautstärke)

Longtones habe m.E. jetzt den Vorteil, daß sie alle drei Punkte gleichzeitig abdecken. Du kannst mir aber NICHT erzählen, daß man diese Punkte gesplittet nicht auch durch andere Übungen abdecken kann und das gleiche Ergebnis erzielt.

Und jetzt zu der Ausgangsfrage:
Ich halte es für falsch einem Anfänger, der zugibt mit dem modernen Ansatz Schwierigkeiten zu haben, gleich zu sagen, hey, mach Longtones. Er ist mit dem neuen Ansatz an sich schon überfordert und jetzt packt ihr hier noch guten Klang, saubere Intonation etc. oben drauf.
Ich finde er soll sich langsam an den modernen Ansatz herantasten und wenn er meint, daß es jetzt in Stücken klappt, dann kann er von mir aus mit Longtone-Übungen weiter an dem Ansatz arbeiten. Aber alles nach und nach. Geduld ist hier das Stichwort und nicht Leistungsdruck. Und warum meine ich das? Weil es bei mir so gut funktioniert, eigene Erfahrung sozusagen. Es ist mir ehrlich sch...-egal, ob das jetzt mit einem Herr Liebmann oder Wunderlich konform geht oder nicht. Nichts ist in Stein geschrieben.

JEs
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 14:40 #58521

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Ich finde lange Töne spielen auch oft langweilig. Ich bin auch sicher, dass es eine gute Sache ist. Wenn man wenig Zeit hat, und einem solches Üben keinen Spass macht, hat das auch keinen Sinn. Dann doch lieber dabei bleiben und tröten, was man will.

Es ist immer schwierig in solchen Forum, wenn Fortgeschrittene und Anfänger durcheinander schreiben. Ich halte mich für fortgeschritten und kann auf bestimmte Anfängerschwierigkeiten gar nicht so gut eingehen.

Dass hier nur Meinungen und keine Tatsaxchen stehen, sollte auch bekannt sein, also übt Toleranz und ein jeder hole sich die Rosinen aus den Freds, die es für ihn selber bringen.
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Re: Ansatz-Frust 27 Jun 2008 15:02 #58522

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Es geht hier auch um zwei Themen, die leicht durcheinander kommen:

1. Den absoluten Wert von Longtonübungen. Anscheinend sind sich alle einig, dass Longtonübungen gut für den Ansatz sind.

2. Den relativen Wert von Longtonübungen in der jeweiligen Lebens- und Übesituation. Da muss halt jeder selbst entscheiden, wie gut oder schlecht die Übungen gerade passen und was alles sonst vielleicht gerade viel wichtiger ist.
Kaufst du noch oder spielst du schon?

Tenor: YTS 62C, McHeinlein 9*, Rigotti Queen 2,5
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