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THEMA: Bb, Eb, C- Instrumente?

Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 11:54 #88976

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Warum eigentlich gibt es Instrumente in Bb, Eb usw? Da ich von der Gitarre, bzw Banjo komme, kenne ich nur die immer wieder aufkommenden Diskussionen in der Band: Ist das jetzt klingend C oder ??? Als Saxanfänger spiele ich das Instrument klingend C. Der Nachteil ist, daß ich die Grifftabellen aus den Übungsbüchern ändern mußte, aber sonst sehe ich nur Vorteile. Wer hat eine plausible Erklärung?
keep swinging, Gerhard
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 12:15 #88978

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Gerhard schrieb:
Als Saxanfänger spiele ich das Instrument klingend C. Der Nachteil ist, daß ich die Grifftabellen aus den Übungsbüchern ändern mußte, aber sonst sehe ich nur Vorteile.

Hmm, ich seh da nur Nachteile. Du möchtest also, wenn du mal allenfalls 2 Saxe (Eb und Bb, die C-Mel wären dann auch noch...) 2 verschiedene Griffweisen erlernen? Ein G auf dem Alto hätte dann nämlich einen andern Griff, als ein G auf dem Tenor.
Letzte Änderung: 11 Apr 2010 12:16 von antonio.
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 13:03 #88981

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Hallo Antonio,
das ist allerdings ein Argument, so habe ich das nicht gesehen. Ich spiele bisher nur mein Sopran. Sollte ich noch ein Eb Instrument kaufen, müßte ich nur dafür die Noten transponieren, dann geht es auch! Außerdem spiele, bzw improvisiere ich fast immer ohne Noten. Für mich ist ein A ein A und schwingt bei 440 Hz.
keep swinging, Gerhard.
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 14:00 #88986

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Gerhard schrieb:
Für mich ist ein A ein A und schwingt bei 440 Hz.

Für mich +/- auch, aber es hat je nach Sax einen andern Griff. Und transponierte Noten gibt es zu kaufen, für Bb oder Eb Sax. Irgendwo wurde das scchon mal auführlich diskutiert, ich weis aber gerade nicht wo. Beim sax hat sich diese Sichtweise ofensichtlich weder bewährt noch durchgesetzt. Gibt aber Instrumente, welche so "denken", Posaune? Bin mir nicht sicher. Ich würde umschalten :laugh:
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Reeds-Shop

Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 14:36 #88992

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Hallo -

ich hatte vor ein paar Monaten eine ähnliche Frage gestellt, siehe hier.
So ganz zufrieden mit dem Ergebnis war ich allerdings nicht...


VieGrü
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 17:39 #89001

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Leut's nehmt's einfach hin, dass der Griff "A" auf nem Eb-Instrument Konzert C klingt und auf nem Bb-Instrument Konzert G klingt.

Die gesamte SAX-Noten-Literatur ist daraug aufgebaut!!

Wenn Du in einer Big-Band spielst erhälst Du Deine Tenor-Noten auf Bb transponiert.
Jeder SAX-workshop-Leiter ist Dir dankbar, wenn er Deine Eb- oder Bb- Noten NICHT auf C tranponieren muss.

Echt, "klingend" greifen macht allenfalls Sinn für Hausmusik oder Alleinunterhalter.


Cheerio
Keep swinging!
I believe you should try to make music as beautiful as you can. It should not be done with ugliness.
There's so much hate in the world; you should counteract it with loveliness(Stan Ge
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 19:21 #89004

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Hallo,

statt anderer Griffe zu lernen,ist eigentlich einfacher die Noten beim Spielen zu transponieren.

Ich hatte neulich das Vergnügen in einem Posaunenorchester mitzuspielen.
Die spielen nur transponiert.
Da es alles Bb Instrumente sind spielen die Ihre Noten entsprechend 1 Ton höher und denken sich dann 2 Kreuze dazu oder 2 b weniger.
Ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, geht aber mit ein wenig Übung.
Bei nem Eb Sax wirds schon schwieriger. Nämlich statt C ein G zu greifen also eine Quarte runter und dann ein Kreuz dazu oder ein b weg.
Das ist ungefähr so Kryptisch wie im Bassschlüssel vom Blatt spielen.

Einen schönen Abend noch,
Lothar
There's no place like 127.0.0.1
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 19:47 #89006

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Nicht nur das Wechseln der Instrumente ist ein Argument für das Transponieren, auch die Mechanik der Instrumente selbst. Die Grundpositionen der Finger markieren eine Durtonleiter, will heißen, hebe ich einen nach dem anderen von den Tasten, so erklingt eben Dur.

Durch die Zusatz-, Spezialgriffe oder Seitentasten alteriere (erhöhe oder erniedrige) ich nun diese 'Stammtöne'. Die Abweichung von den Stammtönen geht einher mit der Optik von B-chen und #-chen. Sehe ich keines dieser Zeichen, so spiele ich die Grundtöne. Und deshalb definiert man diese Grundtöne praktischer Weise als C-Dur. Keine Vorzeichen - keine Sondergriffe.
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 19:49 #89007

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50tmb schrieb:
Leut's nehmt's einfach hin, dass der Griff "A" auf nem Eb-Instrument Konzert C klingt und auf nem Bb-Instrument Konzert G klingt.

Die gesamte SAX-Noten-Literatur ist daraug aufgebaut!!

Wenn Du in einer Big-Band spielst erhälst Du Deine Tenor-Noten auf Bb transponiert.
Jeder SAX-workshop-Leiter ist Dir dankbar, wenn er Deine Eb- oder Bb- Noten NICHT auf C tranponieren muss.

Echt, "klingend" greifen macht allenfalls Sinn für Hausmusik oder Alleinunterhalter.


Cheerio

Voll dabei!

Ich halter von diesem Lernen der klingenden Griffe auch nichts - es sei denn, man spielt ein C-mel :P

Alle möglichen Sax Noten sind eh in Bb Es transponiert. Und bei den elektronischen Notensatzprogrammen ist es auch kein Problem mehr, in die gewünschte Bb oder Es Stimmung auszudrucken.

Also nicht um die Ecke denken, sondern einfach machen Bb Instrument, Bb Noten und los gehts. Dafür kannste dann später auch theoretisch alle Saxe spielen, Und das ist doch auch was ;)
LG HaJo

"Ist das Kunst, oder kann das weg?"
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Bb, Eb, C- Instrumente? 11 Apr 2010 20:11 #89008

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Saxomane schrieb:
Ich hatte neulich das Vergnügen in einem Posaunenorchester mitzuspielen.
Die spielen nur transponiert.
Da es alles Bb Instrumente sind spielen die Ihre Noten entsprechend 1 Ton höher und denken sich dann 2 Kreuze dazu oder 2 b weniger.
Ja, das stimmt wohl für den Posaunenchor (Kuhlo Schreibweise), aber die Posaunistinnen und Posaunisten in unserer Big Band spielen im Bassschlüssel klingend.
Bei nem Eb Sax wirds schon schwieriger. Nämlich statt C ein G zu greifen also eine Quarte runter und dann ein Kreuz dazu oder ein b weg.
Es muss heissen "statt C ein A greifen" wie schon 50tmb schrieb. Von A nach C ist genau eine kleine Terz (bzw. von C nach A abwärts) oder: von C nach A eine große Sexte aufwärts (bzw. von A nach C eine große Sexte abwärts). Also spielt man statt C-Dur (kein Kreuz) A-Dur (3 Kreuze). Diese Denkweise "X Kreuze hin, X b im Sinn" finde ich fatal.

Es heisst "Eb Instrument", da es wie ein Eb klingt, wenn ich C greife.
Es heisst "Bb Instrument", da es wie ein Bb klingt, wenn ich C greife.

Die Idee war, "einfach zu greifen" (siehe pues Beitrag). ;-)

Ich stimme 50tmb zu: "Klingend greifen" macht in einer Combo Sinn, wo man eh unter klingenden Instrumenten ist und man nichts anderes möchte, aber spätestens im Orchester oder in einer Big Band darf man dann sich die Noten umschreiben.
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Letzte Änderung: 11 Apr 2010 20:22 von Billy.
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