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THEMA: Das erste Saxophon

Das erste Saxophon 17 Nov 2005 08:12 #7051

  • manette
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Hallo Sebastian, ich denke schon das die auch für Anfänger geeignet sind. Die Applikatur ist gut, und der Sound und die Verarbeitungsqualität sicher besser als alles was im Billigsegment aus Taiwan oder Indien kommt. Die gehen bei Ebay USA teilweise für so um 3-400 $ weg.
Gruß Manette
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Das erste Saxophon 20 Nov 2005 09:26 #7321

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Das erste Saxophon 20 Nov 2005 11:18 #7328

  • Barijerry
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Warum bitte soll sich ein Anfänger mit den alten Mechaniken herumschlagen? konstruktiv bedingt immer eine schwergängige Cis-gis-Koppelung, wenn überhaupt ausgeführt. Und es ist relativ viel Kraftaufwand für die tiefen Klappen erforderlich. Viel Arbeit für den linken kleinen Finger . . .
Mit dem Balanced Action wurde diese Mechanik in den 40er Jahren von Selmer vorgestellt. Sie hat sich bei allen Herstellern mittlerweile durchgesetzt. Es gibt genügend moderne Saxophone mit gutem Klang und moderner Mechanik, gerade im "Normalbereich" Alto und Tenor. Bei gebogenem Sopran ist das etwas anderes. Da wird die moderne Mechanik gerade erst eingeführt.
Ein Vintage darf für einen Anfänger m.E. nicht mehr als 600¤ kosten (aber bitte Tipp Topp im Zustand, Einstellung und Dichtheit, neue Polster sind nicht unbedingt erforderlich!), dann kann es eine Alternative zum Neuinstrument sein.

Gruß BJ

PS und bitte nicht vergessen: Kannen via ebay erfordern in der Regel erhebliche Investitionen bevor sie gut sind.
Das Leben der Kinder ist das Buch in dem die Eltern lesen.

Oder ist es umgekehrt?
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Das erste Saxophon 20 Nov 2005 12:59 #7335

  • quersazz
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Ich habe seit ein paar Monaten wieder angefangen mit Saxophonspielen, hatte allerdings von früher lediglich ein undichtes, gebrauchtes und nicht besonders gut intonierendes Altsax mit allerdings kräftigem Sound in den Tiefen der Marke "Voss" (irgendein Stencil).
Habe mir also bei ebay (Mut zum Risiko!) zunächst ein Altsax für 500 ¤ ersteigert (Keilwerth von 1939, "King" Modell 3, siehe unter saxhersteller auf saxwelt.de), es benötigte KEINE Reperatur oder Überholung, war direkt spielbar! Und da ich überrascht über dieses Schnäppchen war und es super ist und ich immer schon ein Tenor spielen wollte, kurz danach noch ein Tenorsax von Buescher (ebenfalls ein Vintage von ungefähr 1932/33, truetone) bei ebay ersteigert, dieses hab ich, obwohl nicht unbedingt notwendig, überholen lassen für 400 ¤ (fand ich nicht erheblich, sondern angemessen für den Erhalt eines dann wie neuwertigen Instruments). Insgesamt bin ich damit, einschließlich Refacing des Originalmundstücks unter 1000.- geblieben. Und ich will es nicht mehr hergeben!!!! Habe zum Vergleich mal Yamaha 62 (Profiinstument!)und Jupiters (auch nur die besten davon) beim saxworkshop angespielt: Sicher, leichter zu bedienende Applikatur, klanglich möglicherweise etwas ausgwogener, aber soundmäßig? Eher langweilig unpersönlich, so mein Eindruck, was nicht heißt, daß sie schlecht klängen, aber vor allem die gesamte erste Okatve ist bei meinem Buescher um vieles charaktervoller und überhaupt voller. Nun gut, wenn ich Profispieler wäre, dann würd ich wahrscheinlich schnelle komplizierte Läufe und Tonfolgen spielen müssen, bei denen das Buescher zur "Kleiner-Finger-Qual" werden würde, aber für das, was ich kann und selbst das, was die meisten Semiprofis spielen müssen, geht das Buescher allemal genauso gut. Dasselbe dürfte für andere Vintagekannen wie Conn usw. wohl auch zutreffen. Also die moderne Applikatur find ich insbesondere für einen Anfänger überhaupt kein Pro-Argument. Da wäre viel sinnvoller das richtige Mundstück zu besorgen. Und ich würde jedem Anfänger empfehlen, ob nun neu ein Mittelklassesax einer guten Marke oder ein gebrauchtes altes, Intonation und Klangmöglichkeiten sind das entscheidende!!!!! Und bei neuen Instrumenten sollte man da schon ab die 1000 ¤ für hinblättern, also wohl erst mal eins leihen. Ebay ist ja so ne Sache, man muß sich vorher gut informieren und ein Gespür für gute Angebote haben, und dennoch ist es auch ein wenig Wagnis. Gute Instrumente sind auch gebraucht, wenn man sie woanders kauft, relativ teuer.
Mein subjektives Fazit: Der Ansatz und das Mundstück machen zunächst den Ton, das Sax liefert zunächst Verarbeitungsqualität bzw. Wertigkeit (also nur Markenqualität!) und dann Intonation (spricht ebenfalls für Markenqualität, nicht unbedingt für ein Profiinstrument oder irgendein altes gebrauchtes, da muss man sich erkundigen, wenn Vintage).
Und wenn man dann länger spielt und schon fortgeschritten ist, dann freut man sich, wenn man ein passendes Mundstück und ein passendes Sax (mit gutem Sound) schon hat (und die werden in ein paar Jahren mit Sicherheit nicht billiger werden).

Übrigens: Conn ab etwa 1960 soll unvergleichlich schlechter sein als die Conns davor, würd ich also nicht wagen bei ebay zu kaufen.


Gruß
Gert






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<em>editiert von: quersazz, 20.11.2005, 13:07 Uhr</em><!-- end editby -->
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Das erste Saxophon 20 Nov 2005 13:08 #7337

  • manette
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Barijerry schrieb:
Warum bitte soll sich ein Anfänger mit den alten Mechaniken herumschlagen? konstruktiv bedingt immer eine schwergängige Cis-gis-Koppelung, wenn überhaupt ausgeführt.
Gruß BJ...

Hallo Barijerry, ich denke das man auch bei "modernen" Kannen immer noch selber die Klappen bewegen muss, da geht auch nichts von allein. Und die Selmer Mechanik für den kleinen Finger linke Hand ist doch wohl ein echter Irrweg was das tiefe Bb angeht. Das bauen nur seitdem alle nach, leider. Beim Conn Chu z.B. ist das wesentlich eleganter gelöst.
Manette
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Das erste Saxophon 21 Nov 2005 10:03 #7458

  • Jerry
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Tya,

die Frage nach dem idealen Einsteigersax ist wahrscheinlich so alt wie das Interesse am Saxophonspielen selbst...

Wichtig ist, sich nicht von Klangbeispielen allein in die Irre führen zu lassen: So wie in den Beispielen _kann_ ein solches Sax klingen, wenn die Kombination aus Sax, Mundstück und Spieler (in beliebiger und vollkommen wertfreier Reihenfolge) stimmt. Was soviel heisst wie: Bis Du an einem supertollen Conn mit idealem Mundstück so klingst wie ein gestandener Tenorist mit 20 Jahren hinter der Kanne, fliesst eine Menge Wasser das nächstgelegene Rinnsal Deiner Wahl hinunter...

Abratungen von der ein oder anderen Marke solltest Du grundsätzlich ernst nehmen. Wer eine Tendenz zum Gurken fabrizieren hat, kommt von diesem Trip nur sehr schwer wieder runter, und ein nachhaltig verdorbener Ruf hat so seine Gründe.

Gebrauchte Saxophone sind meist ein Glücksspiel. Wenn "nur" ein Händler oder gar eBay-Anbieter im Spiel ist, können die das Blaue vom Himmel runterversprechen und spätere Probleme dem Anfänger anlasten. Sie _können_ wohlgemerkt - das heisst nicht, dass das die Regel sein muss.

Die meiste Freude wird für den Anfang ein neues Sax vom Fachhändler (einem richtigen für Saxophone und andere Holzbläser - nicht dem Musikalien-Generalisten der alles verkauft was irgendwie Lärm macht) bringen. Da der auch um seinen Ruf zu fürchten hat, wird er keinen Schrott andrehen.

Gebrauchte Instrumente besser über den Reparatur-Profi - der weiss wo die Macken sind, und welche Folgen das hat, wenn das Instrument, das er verkauft, vermurkst ist... oder halt ein Instrument von einer der "guten" Marken über eBay, wenn

- die Beschreibung sehr gut,
- die Fotos noch besser und
- im Zweifel das Geld für eine Generalüberholung drin ist.

Der Philosophiestreit über alte und moderne Mechaniken ist so ein Kapitel für sich. Ich komme mit beiden sehr gut klar, obwohl ich gerade mal gut 2 Jahre spiele. Für den Anfang mag die moderne Mechanik und generell der leichtere Lauf eines (guten!) Neuinstruments hilfreich sein. ToKo beweist aber, dass man alte Instrumente so aufmöbeln kann, dass sie um keinen Deut schlechter sondern z.T. erheblich besser als manches Neugerät laufen. Der Rest ist wirklich Geschmackssache.

Gruß,

Jerry
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