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THEMA: Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen?

Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 01 Jan 2011 23:46 #97621

  • Raggae
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Ich habe gerade ein schönes Video gefunden, Sax O Phun von Rudy Wiedoeft:

http://www.youtube.com/watch?v=PhnxCQPue4Q

Wisst ihr, wie man dieses Schnalzen am Anfang des Tons hinbekommt?
Kaufst du noch oder spielst du schon?

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Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 02 Jan 2011 01:14 #97623

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Ich denke, er drückt das Blatt mit der Zunge an das Mundstück. Wenn er es dann loslässt, ergibt sich der markante "Schnalzer".

Darin und auch in der lachartigen Tongestaltung war Rudy Wiedoeft ein Virtuose.

:cheer:
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Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 02 Jan 2011 10:44 #97629

  • Rene
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Hallo,

schau mal in Saxophonforum.de unter Slaptongue

Viele Grüße und ein tolles 2011!

René
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Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 02 Jan 2011 17:23 #97641

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Danke schön! :)
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Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 04 Jan 2011 13:30 #97666

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Das "Schnalzen" solltest du aber nicht mit deinem aktuellen Lieblingsblatt üben - die Dinger gehen dabei gerne mal kaputt.
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Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 04 Jan 2011 15:09 #97667

  • Raggae
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Vielen Dank schon mal! :) Jetzt muss ich noch mal was nachfragen:

Wenn ich mit der Zunge schnalze, mache ich das ja durch einen UNTERdruck am Gaumen, den ich mit der Zunge erzeuge. Bei Slaptongue muss ich doch aber einen ÜBERdruck erzeugen, damit hinterher überhaupt ein Ton rauskommen kann, oder?
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Re:Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 04 Jan 2011 16:35 #97669

  • Rene
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Hallo!

Nein, kein ÜBERdruck, sondern UNTERdruck. Das Schnalzen der Zunge überträgt sich auf´s Blatt und der Ton, welchen Du zwischen Zunge und Gaumen erzeugst, wird dann über die Luftsäule durch´s Sax. transportiert.
Lege die Zunge nicht komplett unter das Blatt, sondern "stecke" ein Stück der Vorderkante vom MPC zwischen Zunge und Gaumen und schnalze so, als ob Du kein MPC zwischen den Zähnen hast. Durch ein leichtes Ankippen der Kanne kannst Du den Ton auch noch variieren.

Hier mal ein Video mit einer kurzen Sequenz dazu, achte bitte bei 6:05 min auf den Mund vom Saxophonisten. (im übrigen, der ist absolut Spitze, ich habe die Truppe mal live erlebt.)



Viele Grüße

René
Letzte Änderung: 04 Jan 2011 16:38 von Rene.
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Re:Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 04 Jan 2011 18:17 #97672

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Rene schrieb:
Lege die Zunge nicht komplett unter das Blatt, sondern "stecke" ein Stück der Vorderkante vom MPC zwischen Zunge und Gaumen und schnalze so, als ob Du kein MPC zwischen den Zähnen hast. Durch ein leichtes Ankippen der Kanne kannst Du den Ton auch noch variieren.

Also sauge ich letztlich praktisch Luft durch's Sax ein, wenn der Schnalzer losgeht, richtig?

Wie kriegt es der Wiedoeft dann aber hin, einen Ton mit diesem Schnalzen zu beginnen? :ohmy:
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Letzte Änderung: 04 Jan 2011 18:17 von Raggae.
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Re:Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 04 Jan 2011 18:30 #97673

  • Rene
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Hallo!
Also sauge ich letztlich praktisch Luft durch's Sax ein,
Nein, nicht ganz.Du schnalzt als "Trockenübung" ein paar mal mit der Zunge. Wenn Du die Luft zwischen Zunge und Gaumen angesaugt hast, merkst Du, dass die Zungenspitze sich noch bewegen lässt und die Mitte der Zunge sich am Gaumen festgesaugt hat. Dann schiebst Du das MPC zwischen Zungenspitze und Gaumen, etwa soweit, dass die Zungenmitte das Blatt mit der MPC-Spitze auch mit festsaugt. Das Blatt liegt jetzt eng an und verschließt praktisch die Bahnöffnung. Und dann schnalzen. Die MPC-Spitze liegt in etwa 2cm zwischen Zunge und Gaumen.
Aber wie der Wiedoeft das hinbekommt, das weiß ich auch nicht. Hier passt gut der Spruch: "Kunst kommt von Können und nicht von Wollen. Sonst hieße es WUNST" ((Karl Valentin) :woohoo: Gerade in den 20-30igern hattest Du Künstler, da fragt man sich heute noch, wie die das gemacht haben.
Ich mutmaße, dass er ganz tief Luft holt und gleich zum schnalzen ausatmet. Mit kleiner Bahnöffnung und ganz leichtem Blatt? Da braucht man nicht viel Luft, im Vergleich zu einem 8*.

Viele Grüße

René

nachträgliche Anmerkung: höre bzw. schaue Dir mal das Video "Saxophobia" (Rudy Wiedoeft, 1920) Das ist genau so ein Knaller: der nahtlose Wechsel vom Stakkato und den gezogenen Tönen die sich wie eine Geige anhören. Man hat den Eindruck, hier spielen zwei Leute und nicht nur einer allein. Phantastisch.
Hach ja, so zu spielen.... *träum*
Letzte Änderung: 04 Jan 2011 18:48 von Rene.
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Re:Wie schafft Rudy Wiedoeft das Schnalzen? 04 Jan 2011 19:17 #97676

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Rene schrieb:
Hallo!
Also sauge ich letztlich praktisch Luft durch's Sax ein,
Nein, nicht ganz.Du schnalzt als "Trockenübung" ein paar mal mit der Zunge. Wenn Du die Luft zwischen Zunge und Gaumen angesaugt hast, merkst Du, dass die Zungenspitze sich noch bewegen lässt und die Mitte der Zunge sich am Gaumen festgesaugt hat. Dann schiebst Du das MPC zwischen Zungenspitze und Gaumen, etwa soweit, dass die Zungenmitte das Blatt mit der MPC-Spitze auch mit festsaugt. Das Blatt liegt jetzt eng an und verschließt praktisch die Bahnöffnung. Und dann schnalzen. Die MPC-Spitze liegt in etwa 2cm zwischen Zunge und Gaumen.

Ganz vielen Dank für diese tolle Anleitung! :) Ich bin mal gespannt, ob ich das jemals hinkriege ... Jetzt hab ich erst mal Kopfschmerzen vom ausprobieren :blink:
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