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THEMA: Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich

Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 18 Jan 2007 20:56 #30467

  • bobby
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Hi
habe ein kleines Luxusproblemchen
Ich spiele normalerweise ein Tenor Keilwerth SX90 mit OL NY Mundstück und Diamond-SBogen, war immer gut zufrieden.

Dann fand ich durch ein Wunder im Schutt-Container ein Conn Ladyface von 1945, von Toko aufs glänzenste restauriert. Auch den verknickten S-Bogen hat er heile bekommen. Auch hier das Otto Link.
Neben Alleindudeln ist mein Einsatzort mein heimischen Blasorchester mit dem allseits bekanntem Stilmix aus Konzertliteratur, Schützenfest, Tanzmusik.

Es gab Stimmen, die meinen, das Keilwerth könne sich besser in den Blasorchestersound einfügen als das ladyface, den Eindruck habe ich nicht, habe ich auch nicht als feedback vom Orchester oder Dirigenten bekommen.

Eins vorweg, der Sound des ladyfaces ist viel schöner, voller, charmanter. Das Keilwerth kann viel lauter, dynamischer, Qualitäten, die auch Spass machen.

Optik ist mir nicht so wichtig, aber Punkt geht ans silberne ladyface.

Problemtöne ,wie muffiges D², ab und zu quietschendes G² hat mein Keilwerth, das ladyface hat das nicht.
Generelle Lage der Applikatur beim Ladyface besser, beim Keilwerth braucht man Pianistenhände.
Absoluter Schwachpunkt beim ladyface, und dieses tritt beim Keilwerth nie als Problem auf: die tiefe Lage: cis b und h, sehr unbequem in der Mechanik, nicht so leicht in der Ansprache, auch durch Üben noch nicht besser geworden.
Auch schlimm beim Conn:Töne ab D³, extrem viel Stütze nötig, Applikatur unbequem , kein Selbstläufer, im pianissimo läuft nix. welche Wonne, im Orchester Passagen in dieser Höhe mit dem Keilwerth laut, schnell und klar zu spielen, welch klägliches Versagen meinerseits hier auf dem Conn. Fast ist mir klar, die nächste Tanzmucke und Schützenfest wieder mit dem Keilwerth zu spielen. Was nützt der persönlich edle Ton in einem Blasorchester.

Wer hat ähnliche Erfahrungen und kann senftechnisch etwas beisteuern.
Euer Peter :evil:





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<em>editiert von: bobby, 18.01.2007, 21:03 Uhr</em><!-- end editby -->
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 18 Jan 2007 21:29 #30472

  • Billy
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bobby schrieb:
Dann fand ich durch ein Wunder im Schutt-Container ein Conn Ladyface von 1945, von Toko aufs glänzenste restauriert.
Sowas findet man da?! :evil:
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 18 Jan 2007 22:09 #30479

  • bobby
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Ja Saxbilly,
so war es wirklich, das Sax war schäbig angelaufen, so dass es als Deko-Artikel für eine Kollegin nicht mehr taugte, und sie es dann entsorgte. Sie wusste nicht, was sie da wegschmiss, gönnt es mir aber von Herzen. Du kannst dir vorstellen, was ich für Augen machte, als ich die "nackte Lady" entdeckte und ich dann die Seriennummer recherchierte. Und, beim Entsorgen hatte das Sax nicht eine Delle erhalten, nur der S bogen hatte nen Knick, Polster zerschlissen, Sax schwarz angelaufen.

Machs gut
Peter
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 26 Jan 2007 01:48 #30871

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Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Horn.

Aber...: ich hatte noch nie ein Conn, dass leiser war als ein Keilwerth. Sie klingen dunkler - wenn man aber reinhält entfalten sich Obertöne, wovon ein Keilwerth nur träumen kann.
Und...welches Horn ist schon ein Selbstläufer??
Üben!!!!! Das Conn kann alles. Gib ihm die Chance!
Grüsse und Glückwunsch nochmal.
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Reeds-Shop

Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 26 Jan 2007 08:21 #30875

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Es ist doch schöööön, das manche Leute ab und zu mal "Deko" entsorgen :-D

Herzlichen Glückwunsch :-)

LG
NICK :-D
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 26 Jan 2007 09:53 #30880

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Hi Bobby,
ich habe 3 Conn 10M Ladyfaces (eins davon mit gebördelten Tonlöchern, Baujahr 1941, die anderen beiden 50er Jahre). Alle drei sind hervorragend über den gesamten Tonbereich bespielbar, von pianissimo bis zum Honken. Die Applikatur liegt mir gut in den Fingern, auch an den Tisch für den linken kleinen Finger konnte ich mich schnell gewöhnen. Die Conn Ladyfaces klingen voluminöser, fetter und rauchiger als meine Selmer (SA80II, SIII und Mark VI). Mein Keilwerth Toneking Spezial klingt ebenfalls fett und voluminös, die Conn jedoch edler und samtiger, insbesondere ist die Intonation bei gedrückter Oktavklappe bei Conn sauberer und die Obertöne angenehmer als beim Keilwerth. Auch das SX 90 eines Bekannten von mir kann mit den Conn nicht mithalten. Meine Mundstücke: Ponzol II-V-I bzw. M1 (110), Blätter La Voz Medium und Fibracell Medium.
Keep Swingin', Jazzo
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 03 Feb 2007 17:59 #31357

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Hallo Bobby,
interessant, was man so alles im Schutt findet..., aber Du hast keinen Ton darüber verloren, welches Mundstück Du mit dem Keilwerth respektive dem 10M spielst. Vielleicht durchsuchst Du mal die Threads hier im Forum oder wendest dich an HWP. Grundsätzlich, habe ich noch von HWP behalten, kann man wohl sagen, dass Neuzeit-Mundstücke meist nicht gut zu Vintage-Saxen passen, aber Vintage-Mundstücke eher zu Neuzeitsaxen. Probier mal ein altes Brilhart Ebolin/Tonalin (falls nicht schon geschehen) und Du wirst Dein blaues Wunder erleben (vorausgesetzt sonst ist alles dicht und richtig eingestellt).
Ich selbst spiele ein 10M Goldlack Seriennummer 265xxx mit gebördelten Tonlöchern und habe mein Keilwerth Shadow SX 90-R Tenor ganz schnell wieder verkauft. Bereits nach kurzem Anspielen des Conn nach der GÜ stand fest, daß das Shadow weder in Punkto Klangqualität, Flexibilität, Ansprache etc. mithalten konnte. Keilwerth, insbesondere die Neusilberinstrumente, haben einen fetzigen anspringenden Sound für mich. Aber das mittlere D scheint tatsächlich eine Krankheit zu sein. Das war bei meinem Shadow auch matt und hatte einen höheren Blaswiderstand. Eventuell Einstellungssache. Aber wenn dein Conn das Keilwerth nicht an die Wand bläst, stimmt mit dem Conn was nicht. Die Ansprache von tief B,H und Cis ist bei meinem 10M butterweich und piano easy zu spielen. Da du sagtest, der Hals hatte einen Knick, geh' doch da mal auf Lecksuche. Im Verbindungsbereich Hals/Korpus sind die 10M m.E. materialmässig empfindlich. Aber probier erst mal ein passendes Mundstück, denn Toko ist schon sehr versiert. Hat mir bei meiner Überholung eines Büscher Truetone von 1924 sehr viele gute Tips gegeben.
Liebe Grüße
Newbie 8-)
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 03 Feb 2007 18:04 #31358

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uuuuP.S.
habe gerade gesehen, dass Du ein Otto Link nutzt...sorry, überlesen. Aber probier trotzdem mal ein altes Brilhart...und wenn Du noch mehr senftechnisches brauchst...nur posten
So long
Newbie
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 03 Feb 2007 20:34 #31362

  • bobby
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Hi Newbie
Ich glaube fast, dass meine Probleme übungssache sind. Es IST von Toko perfekt instandgesetzt, auch der S Bogen.Letzte Probe mit dem Keilwerth, ich war sofort wieder drin in diesem Instrument.
Probleme bei hohen Tönen beim Conn: Ich muss die Oktavklappe recht heftig drücken, sie liegt nicht so easy wie beim Keilwerth. Was in der zweiten Oktave nichts macht, beim d3 greife ich linkslastig, die Oktavklappe ist dann sehr rechts, vielleicht kompliziert ausgedrückt

D Griff oben. ich komme schnell auch schon an den Es Griff, den man nur antippt und die klappe ist offen
Vielleicht werde ich mal irgendwann ein Brilhart erstehen.
Was ist eigentlich mit HWP, ist der noch in der Versenkung verschwunden?
Viele Grüße
Peter

<!-- editby -->

<em>editiert von: bobby, 03.02.2007, 20:35 Uhr</em><!-- end editby -->
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Tenor Conn Ladyface vs. Keilwerth SX 90, (m)ein Vergleich 03 Feb 2007 20:51 #31364

  • AWW
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@ Peter

HWP war krank und hat sehr viel Aufträge vorliegen,die er nach und nach bearbeitet.


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