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THEMA: Reed Geek

Reed Geek 14 Apr 2013 16:22 #112354

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saxophonotto schrieb:
...." achte darauf, dass, wenn man das Blatt gegen das Licht hält, immer ein schönes Herz zu sehen ist.
Falls das nicht ganz verstanden wird, müsste ich mal versuchen, ein Foto zu machen, auf dem man das sieht.
Beste Grüsse
Otto
"

Beachtet bitte das Video ab (Zeit) 3.34
!
da seht Ihr was ich gemeint habe.
Falls man dieses Herz nicht beachtet, kann man das Blatt nach einer halben Stunde wegschmeissen.
Best Grüsse
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Reed Geek 14 Apr 2013 20:01 #112359

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Das Herz sieht mann wohl nur wenn beide Seiten gleichmäßig sind.

Zumindest ist es bei diesem Blatt nicht der Fall. Das Blatt hatte links und rechts unterschiedlich viel Holz, wenn ich das mal so ausdrücken darf aber es war auch mein erster Versuch... B)

Ich habe jetzt mal ein zweites Blatt, welches ich schon ne Weile spiele angesehen. Das Blatt ist auf beiden Seite gleichmäßig und das Herz ist hier schön zu sehen. Da es aber in der Mitte gerissen ist, flattern die unteren Tön ansonsten ist es aber sehr gut.

Das bestätigt jetzt für mich folgende Einsicht.. wenn das Blatt nicht auf beiden Seiten gleichmäßig ist - das Herz nicht schön zusehen ist - sollte ich nicht zu viel Zeit in die Bearbeitung investieren.

LG Saxmichel
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Reed Geek 15 Apr 2013 08:02 #112363

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hi saxmichel, falls es dich interessiert:

otto hat recht mitdem was er sagt. je ausgeprägter und gleichmässiger das herz erscheint, desto mehr kannst du davon ausgehen, das das blatt gut funktioniert.

aber!!

was hält dich davon ab ein auf den ersten blick schlechtes blatt (ohne erkennbares herz, o.ä.) solange zu bearbeiten, bis es wieder spielbar ist.

in meiner anfangszeit hatte ich kaum kohle um reeds zu kaufen. daher habe ich ALLES verfügbares an blätter bearbeitet was ich in die finger bekam. sogar bei den saxern, die bei uns in der nähe auf konzerten gespielt haben, habe ich um gebrauchte blätter angeschnorrt. reed geek gab es nicht, klarinettenreedsspezialisten kannte ich nicht, nur die gute, alte wilkinson rasierklinge. damit wurde geschabt, geschruppt, geschnitten. klar, manchmal ging auch einiges daneben. aber in der regel bekam ich die reeds auch spielbar. zum üben hat es allemal gereicht. und wenn ich so zurückdenke, irgendwann merkte ich es dann garnicht mehr, das "schrabeligge" blatt, hab einfach gespielt und nicht mehr daran gedacht.

z.b. mache ich es heute (beim as,ts) noch so, das ich mein "favorite reed" solange spiele, bis die hohen oktaven (ab ca. g²-a²) anfangen "dünn" und unschön zu klingen. dann scheide ich einfach die spitze etwas ab, ca. 1,5 - 2mm und schon geht es in 90% der fälle weiter. der rest wird halt wieder bearbeitet. sind die reeds allerdings eingerissen, schmeisse ich sie weg.

früher habe ich sehr gerne die einfachen rico (orange) reeds gespielt, heute bevorzuge ich rico royal und lavoz oder rigotti gold. die rigottis sind sehr haltbar, was die spitze angeht. die lavoz schwächeln dagegen in dem bereich. sind aber besser zu bearbeiten. die royals, speziell 3 und 3,5 packe ich aus, mache sie etwas unterseitig eben, spanne sie ins baritonmundstück und spiele los. null problem. baritonreeds halten bei mir fast ewig!!

lg
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Reed Geek 15 Apr 2013 08:08 #112364

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ich hatte noch vergessen:

wenn ich die spitze abschneide, benutze ich eine va-blechschablone, die den radius des reeds besitzt. sie ist etwa 2cm lang, 1,5mm dick und genauso breit wie das blatt. diese lege ich dann aufs reed, drücke sie mit dem finger fest und schneide an der oberen kante die spitze ab.
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Reed Geek 15 Apr 2013 09:00 #112366

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Guten Morgen!
Ja, so ist das, Zappa sagt es auch.
Das sind die Werkzeuge, die in keinem Saxophonkoffer fehlen dürfen:

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Wenn die gute alte Rasierklinge jetzt durch ein neues Werkzeug ersetzt, und die Arbeit dadurch etwas leichter gemacht wird ist das bestimmt eine Super-Sache.
Viel Spass beim schaben.
Otto

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Letzte Änderung: 15 Apr 2013 09:07 von saxophonotto.
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Reed Geek 15 Apr 2013 09:32 #112367

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Schöne Geschichte, Zappa:-)
Ich schabe und schneide ja auch seit ich diese Hörner in den Händen halte. Hatte das in meiner Klarinettenzeit gelernt, ohne ging das dort irgendwie nicht, weil man tonlich das Gras wachsen hören wollte:-)
Beim Sax war das dann einfach klar, damit weiterzumachen. Heute spiele ich die Blätter aber oft nur noch "aus der Schachtel", bearbeite nur wenn es nicht so gut läuft, kder eben dann, wenn es droht den Geist aufzugeben.

Habe mir jetzt auch so einen ReedGeeg geleistet und er funktioniert sehr gut. Ist einfach bequemer gegenüber meinen alten Werkzeugen, aber nicht einfach "besser". Gefällt mir aber gut.

@
Zappalein
Verstehe ich dich richtig, benutzt du in zweiter Runde die Tenorblätter noch auf dem Bari? Damit hatte ich auch schon mal gepröbelt. Umgekehrt auch. Leider sind die Tenorblätter doch etwas arg schmal auf dem Barimundstück...

LG
antonio
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Reed Geek 15 Apr 2013 14:06 #112369

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BTW: was kostet denn das reedgeek? Neulich mal gesucht, aber nicht fündig geworden ....
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Reed Geek 15 Apr 2013 14:33 #112370

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Das dürfte in diesem Fall doch klar sein:
www.holzblasinstrumenten-studio.de/index.php/reedgeekshop.html
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Reed Geek 15 Apr 2013 19:30 #112375

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Moin,

sorry das ich erst jetzt schreibe, ich bin gerade erst wieder von den Dahinsiechenden auferstanden. Grippaler Infekt und Nierenentzüdnung haben mich seit Dienstag vergangener Woche ans Bett gefesselt.

Vielen Dank Otto für den Link, oder wer in woanders kaufen möchte findet hier die Adressen:

Händlerliste

Und wenn der Händler des Vertrauens ih nicht hat, dann gebt ihm gerne den Tipp, ich arbeite daran, dass Händlernetz noch auszubauen.

Beste Grüße, ich leg mich wieder hin ..... der erste tag auf den Beinen ist immer der härteste oder.....?

ToKo

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Reed Geek 15 Apr 2013 20:35 #112376

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@zappalein

Na klar interessiert es mich, kein Frage.
Da ich mich bisher noch nie so eingehend mit den Blättern und deren Bearbeitung beschäftigt habe, nehme ich natürlich jeden Hinweis auf - um auch einfach beim Saxen mehr Spass zu bekommen.

Es nervt schon wenn ich ein Blatt auspacke, es meist oben rum recht gut spielbar ist aber unten muffig und belegt klingt.

OK, so wie Du schreibst früher auch schon mal genutzte Blätter nochmals zu spielen - würde ich so nicht machen:
erstens kenne ich nicht soviel Saxer von denen ich das Blatt nutzen könnte und zweitens kann ich mir die Reeds heute auch leisten. War sicher damals alles anders.... :)

Heute habe ich, da mein Blatt Nr.1 ja eingerissen ist, nochmals das besagt probiert und es klang auf anhieb dumpf. Ich habe es gleich weg gelegt und aus dem noch vorhandenen Vorrat genau ein Blatt mit schönem Herz ausgesucht. Mit dem Reed Geek habe ich die Oberfläche schön glatt gezogen (vorher gewässert) und ....

es sprach richtig gut an - klarer und trotzdem nicht zu knalliger Sound, weich aber nicht dumpf also genau wie ich es mag. :) :) :)

Jetzt habe ich nur 20 Minuten mit dem Blatt gespielt und es wieder ausgespannt.

Die hohe Kunst wird jetzt sein, eben auch aus Blättern mit nicht solch guten Voraussetzungen eine gut spielbares Reed zu machen - naja gilt nur eines ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN.

Saxmichel
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