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THEMA: Reed Geek

Reed Geek 04 Apr 2013 14:02 #112271

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Moin,

für alle interessierten, die gerne auch Ihre Blätter nachbearbeiten, es gibt seit einiger Zeit den Reed Geek, der überzeugende Arbeit leistet. Auf der Website Reed Geekfindet Ihr Informationen und neu auch deutschsprachige Videos.

Gruß,

ToKo

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Reed Geek 04 Apr 2013 16:37 #112273

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Die Videos sind gut gemacht!
Soweit alles O.K. Bei der Bearbeitung der Blattoberseite fällt mir auf, dass Du "gegen den Strich" arbeitest.
Das würde ich nicht empfehlen.
Mein Leben lang mache ich das mit einer Rasierklinge und achte darauf, dass, wenn man das Blatt gegen das Licht hält, immer ein schönes Herz zu sehen ist.
Falls das nicht ganz verstanden wird, müsste ich mal versuchen, ein Foto zu machen, auf dem man das sieht.
Beste Grüsse
Otto
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Reed Geek 04 Apr 2013 21:25 #112274

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Danke, Toko, für die (wie immer) gut gemachten Videos. So einen Reed Geek werde ich wohl bald einmal bestellen ;)

Was mich wundert:
Die Bearbeitung der Blattunterseite zur ebenen Auflage finde ich sehr interessant, jedoch hast du bei der Gesamtbearbeitung ja auch das komplette Blatte feiner/glatter geschliffen. Bekomme ich dann nicht automatisch ein "filed" Blatt - oder bezeichnet "filed" nur den französischen Schliff mit der geraden Kante hinter der Rundung und hat gar nichts mit der vorderen Hälfte des Blattes zu tun?.

Ich habe immer schon unfiled bzw. grobere Blätter geblasen (La Voz, aktuell Rico Jazz Select Unfiled). Vielleicht ist das Einbildung, aber ich kam mit feingeschliffenen Blättern wie Rico Royal nie zurecht, klangen mir immer zu spitz. Ich hat den Eindruck, dass das grobere Material - sei es durch Mikro-Verwirbelungen oder minimal ungleicheres Schwingungsverhalten oder andere Feuchtigkeitsaufnahme - weicher und jazziger klingt und meinen recht kraftvollen Ansatz gutmütiger wegsteckt, habe in letzter Zeit vom Jazz Select unfreiwillig filed/unfiled direkt vergleichen können und werde weiterhin unfiled kaufen.

Mache ich durch den Reed Geek den unfiled Effekt kaputt?

PS: Blätter habe ich immer mit wenigen Strichen seitlich vom Herz zur Spitze hin mit recht grobem Sandpapier leichter gemacht (wenn nötig) und war damit meistens gut gefahren.
Pierret Bari & Alto
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Martin C-Mel
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Reed Geek 04 Apr 2013 22:23 #112275

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Hi,

na der Dank gilt Smatjes, ohne sein Filmeriches Engagement gäbe es diese alle nicht ;-)....

Der Unterschied zwischen Filed und Unfiled liegt nicht an der Feinheit der Oberfläche, sondern wie Du schon anmerkst, an der Schnittkante des Blattes. Ist diese "Halbrund" spricht man von Unfiled, bei gerade Schnittkanten von Filed.

Unfiled werden eher gespielt wenn man einen dunkleren Sound haben möchte, die Filed klingen heller und steriler. Die Art der Oberfläche ist einfach vo Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Ich persönlich empfinde es weitaus angenehmer eine ganz feine Oberfläche zu haben.

Ich würde nicht sagen, dass Du mit dem Reed Geek Dein unfiled kaputt machst, aber mit der Nacharbeit veränderst Du besonders das Anspracheverhalten.

Lass es mich als Beispiel so formulieren. Du kannst Dein Blatt so nacharbeiten, dass ein 3er Blatt immer noch ein 3er Blatt bleibt aber Du hast das Gefühl es geht so leicht los wie ein 2.5er ohne das Du die Kontrolle eines 3er Blattes verlierst. Ich weiß nicht, wie ich Dir meinen persönlichen Eindruck besser schildern kann. Aber für mich persönlich empfinde ich eine deutlich bessere Kontrolle des Blattes durch eine leichtere Ansprache ohne den Widerstand des ursprünglich stärken Blattes zu verlieren.

Ich selbst verwende den Reed Geek eigentlich hauptsächlich nur für ie Blattunterseite. Alleine der darus entstehende Effekt ist so immens groß, dass ich bisher noch gar nicht das Bedürfnis hatte die Oberseite weiter zu bearbeiten. Es gibt aber bisher kein vergelichbares Tool mit dem ich die Unterseite so perfekt plan arbeiten kann.

Ich hoffe, diese Info hilft Dir etwas weiter.....

Gruß,

ToKo

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Reeds-Shop

Reed Geek 05 Apr 2013 21:41 #112284

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Hallo,
vielen Dank für das Video in deutscher Sprache. Ich habe mir vor
2 Monaten das Reed Geek bei Toko bestellt und bin einfach begeistert. Ich kann es nur jedem besten empfehlen, man kann damit super fein das Blatt bearbeiten.

LG Charly
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Reed Geek 07 Apr 2013 20:55 #112308

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Hi
Ich habe eine Schere mit eher harten sehr kantigen Aufbau sieht vom Material her dem Reedgeek recht ähnlich. Die habe ich als ich zum ersten mal was von reedgeek gelesen habe für die blattrückseiten genau wie den reedgeek genommen. Hat super funktioniert. Ist hält etwas sperriger. Daher werde ich mir jetzt den reedgeek wohl holen. Damals gab es den in Europa aber noch nicht.
Also zu testen reicht ne gute Schere und das vorgehen analog zum Video.

Grüße
StefAlt
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Reed Geek 07 Apr 2013 23:33 #112310

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Toko schrieb:
Ich hoffe, diese Info hilft Dir etwas weiter.....

Tut sie, vielen Dank, Toko :)
Pierret Bari & Alto
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Reed Geek 10 Apr 2013 08:40 #112328

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Hallo,
ich benutz den Geek seit kannp einem Jahr und bin überzeugt davon. Blätter die einfach nicht klingen(wollen) bekomm ich damit gut spielbar.
Es ist auch überhaupt kein Problem den Geek "gegen den Strich" zu benutzen, ganz im Gegenteil, kommt man doch dadurch schneller zu einem guten Ergebnis!
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Reed Geek 11 Apr 2013 00:04 #112332

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Es gibt doch auch den Resurfacer von Vandoren, eine Glasplatte und ein Glasstift, die jeweils angerauht und so zum feilen geeignet sind. Ist der Resurfacer nicht vielleicht einfacher zu handhaben? Und als allererstes kann man ja auch das Blatt über ein feines Schmirgelpapier reiben, das glatt aufliegt. Das sollte schon einiges bewirken, oder? Ich erinnere mich an entsprechende Videos auf amerikanischen Internetseiten.

Grüße von Lloyd
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Reed Geek 14 Apr 2013 15:25 #112353

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Hallo Toko,

ich habe den Reed Geek jetzt bekommen und habe auch gleich ein Blatt bearbeitet.
Das Blatt war in den höheren Tönen schon recht gut, jetzt is es noch besser.

Ich habe auch versucht die tiefen Töne zu verbessern und auch fast hinbekommen.

Es gibt nur eine Sache, da weiß ich nicht was ich da noch bearbeiten soll...kann.
Das Blatt war nach der letzten Bearbeitung recht gut aber nach 20-30 Minuten wird es immer dumpfer, der Ton ist matt, gerade in den unteren Tönen.


Entweder es gibt noch einen Kniff, dem Blatt noch Beständigkeit einzuhauchen oder aber es ist wirklich schlecht und es gehört doch in die Tonne.

Saxmichel
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