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THEMA: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei

die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 14:05 #62809

  • royrogers
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Hier ist was für Leon. Ein echtes Fundamentalmusiklehreproblem für das ich trotzdem mal nachfrage, ob es vielleicht nicht doch irgendwelche Eselsbrücken, Lernhilfen, oder sogar Tricks gibt, wie ich es besser hinkriege:


Das Problem sind über den Taktstrich hinaus gehaltene Noten, die zwar betont sind, aber durch die Kombination von Achteln und Viertel oder Halben dafür sorgen, dass man auf die Zählzeit "vier-und" bzw "eins-und" betont einsetzt.

Zun Beispiel in Girl from Ipanema wird das besonders grausam betrieben, aber auch in anderen Stücken. ( A Foggy Day von Gershwin hat gerne die "vier-und"). Ich nenne das immer "die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei".

Ich haue nach ein paar Takten spätestens, ob mit oder ohne Metronom, die Betonung auf die "eins", wo sie nach DIN-Norm hingehören sollte, aber eben sonst nicht.

Wénn ich nach CD spiele geht es, aber da hänge ich mich einfach dran. Gibt es irgendwelche Selbsthilfegruppen dafür, oder sollte ich einfach bei Marschmusik bleiben?

Think of Ray Charles and you think of sunglasses at night!
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 14:38 #62811

  • Zebrion
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Bleib bei der Marschmusik - genau wie ich.
Oder Du pfeifst auf die beschriebenen Notenwerte und spielst es so, wie Du meinst, dass es klingen sollt.
Eigentlich ist schon alles gesagt.
Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 15:08 #62812

  • Billy
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Hi royrogers,

hmm... erst mal nur kurz:

Vielleicht hilft es mehr, die "vier-und" als vorgezogene "eins" im nächsten Takt zu verstehen.
Genauso versuchst du die "eins-und" als vorgezogene "zwei" zu verstehen usw.

Gruß,
Billy
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 15:24 #62813

  • royrogers
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Wäre quasi ein virtuell verschobener Taktstrich? :-\ :-\

Klingt interessant, da denke ich mal drüber nach
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 16:26 #62814

  • Leont
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Ich kenne das Problem da ich darunter auch sehr schlimm litt (bzw auch noch leide)

erster Tipp der ins solchen Situation recht gut hilft: Atme genau auf die 4 ein. Also so ein einkurzer Schnapper und gleich rein.

was mir sehr geholfen hat. Richtige Jazzphrasierung! das erste was mein aktueller Lehrer mit mir gemacht hat. Ich habe das sehr exsessiv betrieben. Irgendwann platze da ein Knoten.
Inzwischen sitzt sie verdammt sicher auch im hobesser.hen Tempo. Dadurch weiß ich inzwischen wo die und hinkommt und gerade so Auftakte. gehen.

Zuletzt: Rhthmusübungen ähnlich wie Taketina. (müßte ich auch deutlich mehr machen). Hier ne ganz einfache und grundstätzliche. Laufen und dabei klatschen. Der Schritt kommt auf die Zählzeit, klatschen auf die "und".
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 16:32 #62815

  • chrisdos
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Hi,

sehe ich auch so wie Billy. Gerade im Jazz hat die "und" die Funktion einer vorgezogenen Note, das bringt drive, Spannung, Energie. Ich finde wichtig zu einem pattern auch die Musik zu hören, weil man besser versteht, was gemeint ist. Ein einfaches Beispiel: Spiele 4 Töne einer Tonleiter als halbe Noten aufwärts, dann zum Vergleich 2 Halbe, eine punktierte Viertel und eine Achtel gebunden zur letzten Halben. Mit höherem tempo wird die Wirkung deutlicher.

Als Einstieg in das "offbeat-feeling" sind bossa novas vielleicht zu verzwickt.

Liebe grüße

Chris
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 17:33 #62818

  • saxtune
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@christos,

girl from ipanema, sach ich blos, aber in der getz version.
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 17:47 #62819

  • pue
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Probiers mal so. Vielleicht geht es einfacher, die Eins als vorgezogen zu hören, wenn du die Melodie kennst. Erst die obere Version mit den Pausen, später dann die Töne einfach ausklingen lassen, bzw. überbinden.

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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 20:48 #62825

  • royrogers
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An die Tröte komme ich erst morgen wieder, aber ist schon interessantes dabei. Leons Klatscherei konnte ich heute schon beim arbeiten machen und hilft anscheinend ein bißchen. Zumindest fühlt es sich so an. Allerdings wird das Klatschen beim Tröten nicht ganz einfach werden. O0 O0 O0

@chrisdos

Die Wirkung war mir klar, ich muss halt noch an der Umsetzung üben.

@pue

Die Version mit der vier-und ist einleuchtend. Kompliziert wird es halt, wenn in Deinen Zeilen 3-6 die halben Noten keine halben sondern achtel sind. Dann kommt der beat auf die "eins-und". Mal einzelne einfache Takte gehn, aber wenns mehr oder komplexer wird, verschiebe ich irgendwie auf die eins.

Vielleicht muss ich wirklich geduldiger mit einfachen Übungen mehr machen :-\ ??? Aber Eure Posts sind bis jetzt auf jeden Fall hilfreich. Danke. Vielleicht kommt ja noch mehr. :-)

@leon: Auch auf die Gefahr dämlich zu wirken: Was konkret heisst "richtige Jazzphrasierung". Meinst Du Achtel im swing gespielt? (Oh Gott, jetzt lande ich wahrscheinlich mehr und mehr bei Deiner Satire)

Gruß

Roy
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Re: die Rache des schwarzen Mannes für die Sklaverei 30 Sep 2008 21:55 #62827

  • Billy
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Wäre quasi ein virtuell verschobener Taktstrich? :-\ :-\

Nein, nicht den Taktstrich verschoben denken.

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