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THEMA: Lechts und rinks velwechsern ...

Re: Lechts und rinks velwechsern ... 17 Sep 2008 13:52 #62081

  • Zebrion
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Natürlich ist "war schon immer so" kein vernünftiges Argument.
Habe ich auch nicht gesagt. *gg*
Nur, dass es schon lange so ist, zudem kenne ich keine Flöte, wo es anders ist - was nicht heißt, dass es nicht solche gibt.
Vielleicht war Herr Sax auch Linkshänder und die komplizierten Griffe waren für ihn leichter.
Andererseits hat er - wie Du richtig gesagt hast - nicht an komplexe Soli gedacht sondern an grundsolide Orchestermusik.
Das Link, das Leon gebeitragt hat ist interessant. So richtig vorstellen kann ich mir das nicht, aber es sieht ziemlich abgefahren aus. Wahrscheinlich hat das System aber auch keinen leichten Stand, weil die andere Anordnung "schon immer so war".
Vielleicht wäre es anders aber wirklich besser und einfacher.

Nur ob dann die rechts-links-Probleme beseitigt wären, steht noch aus.
Denn auch dort wird beidhändig gespielt.
Eigentlich ist schon alles gesagt.
Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin
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Re: Lechts und rinks velwechsern ... 17 Sep 2008 14:04 #62082

  • Leont
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Und wieder muß ich widersprechen.
Wenn ich einen Besen Benutze ist die rechte Hand unten. Die untere Hand macht beim Fegen die Arbeit und führt. Die obere hand dient er als Stützpunkt.

Nehme ich nun mein Katana (das im gegensatz zum Besen nach oben ausgerichtet ist) ist die Obere Hand die Rechte.

Zudem halte ich dieses natürliche Bild von links nach rechts sehr angreifbar.
Man schaue sich die asiatischen Schriften an, die sind alle von rechts nach links orientiert.

Und meines Wissens gibt es in der Hawaianischen Kultur kein RechtsLinkssystem. Alle wegbeschreibungen usw erfolgen überbezugspunkte im Gelände. Da heitßt es nicht "Gehe nach rechts" sonder "gehe in Richtung des Lava spuckenden Vulkans und von dort richtung schäumendes Meer"

Außerdem woher hast du bitte die Geschichte mit den verschiedenen Saxophonen für jede Stimmung? Das ist meines Wissens totaler Kappes. Weit aus früher gab es dieses für die Klarinette mal, aber ich glaube da ging es nicht nur um dieverse Tonarten.

Zudem was soll das mit dem Soloinstrument. Bach hat auch verdammt viele Flötensonaten geschrieben die durch verschiedenen Tonarten gehen.

Wenn du schon historisdch argumentierst, dann müßtest du wissen, dass die ersten Saxophone eher für Militärkappellen gedacht waren, also draußen und marschieren (wie will man da bitte doubeln). Zudem war es als Bassinstrument gebraucht.
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Re: Lechts und rinks velwechsern ... 17 Sep 2008 14:14 #62083

  • SkankingSax
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Tach auch.

Wer mit der Konstruktion des Saxes hat, soll halt Bratsche lernen^^

Nein, ernsthaft, ausser bei Klavier und Blechbläsern ist die linke Hand eigentlich immer stärker gefordert, siehe Klarinette, Oboe, Flöte, ...

Zudem sind ja auch bei Streichern die linken Hände besonders gefordert, mit ihnen wird gegriffen... Scheinbar macht es also einen Sinn. Ih könnte mir vorstellen, dass früher nicht mit Musik Geld verdient wurde (was nicht heißen soll, dass das heute anders ist^^), sondern dass Musik nur Fernseher-Ersatz war. Wenn jetzt aber der Bauer die rechte Hand auf dem Feld verhunzt hat, konnte er immer noch mit der linken die Geige spielen, oder den Großteil der Flöte oder was auch immer. Klaviere etc. sind ja eher ein echtes Luxusinstrument, da war sowas wie eine kaputte rechte Hand eher die Ausnahme. Eine Ziehharmonika hingegen hat auch wieder die linke Hand als Haupthand. Und Ventile bei Blechbläsern waren ja auch in der Geschichte der Musik nicht schon immer da, sie sind eher ein Produkt der Neuzeit, also auch eine Art Luxusproblem... >:D

Also halte ich es für motorisch sinnvoll, die beim Arbeiten weniger beanspruchte Hand für arbeitstechnich sinnlose Dinge zu trainieren. Dann muss nicht eine Hand alles können. Für uns als Büromenschen gilt das freilich nicht mehr, aber das ist ein anderes Kapitel.

Keep on SKankin`! :-s

Sax'n'Drums and Rock'n'Ska
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Re: Lechts und rinks velwechsern ... 17 Sep 2008 14:42 #62085

  • Leont
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was ist denn das für eine strange Herleitung. "Weil die rechte in der arbeit mehr gebruacht wird, wird sie in der Musik nicht benutzt"

Ich möchte nur mal daran erinnern, dass bei Gitarre und Geige die Rechte hand die große Arbeit der Tonerzeugung leistet. Gerade wer bei der Gitarre eher schrammelt müßte eigentlich wissen, dass links eher beiwerk ist und die richitgen Töne hält.
Unterschätzt nicht die Komplexität den Bogen zu führen.

Zudem halte ich diese ganze argmentation mit rechts und links für ein wenig gesponnen. Ich habe nie gehört, dass Linkshänder größere Probleme beim Musizieren haben.
Was links leistet ist eher filigranerer natur.
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Reeds-Shop

Re: Lechts und rinks velwechsern ... 17 Sep 2008 14:44 #62086

  • rawi
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Lieber Leon,
die links-rechts Tendenz ist natürlich nicht zwanghaft wie ein physikalisches Naturgesetz, sondern vor allem auch kulturell geprägt (zb. Schriftrichtung links-rechts und oben-unten bzw. umgekehrt in anderen Kulturen). Lassen wir deinen Besen mal beiseite, Hauptsache die Bude ist sauber.

Trotzdem gibt es diese natürlichen Logiken des Organismus: Jeder versteht (soweit ich weiss bei allen Kulturen), was tiefe und hohe Töne sind - aber natürlich ist Musik nicht räumlich, Töne sind also nicht "unten oder oben", sondern nichts als vielzahlige und wenigzahlige Frequenzen. Aber das Ohr übersetzt das Hören räumlich.

A. Sax hat Saxophone u.a. in den Stimmungen C - F - G - Es - Bb gebaut oder geplant, um damit den Bedarf der Militärorchester (!), wie sie damals noch hiessen, zu decken. Die Unterscheidung von Orchester- und Soloinstrument habe nicht ich erfunden, sondern ergibt sich aus den technischen Anforderungen an den jeweiligen Musiker und sein Instrument. Bach konnte alles, Mozart konnte auch verkehrt herum hinter dem Rücken virtuos Klavier spielen, Hendrix die Gitarre auch hinter dem Rücken und mit den Zähnen usw. Aber Hendrix hat sich als Linkshänder die Gitarre umspannen lassen !!

Lieber Leon, ich weiss, jetzt kommt die Kappeszeit. Trotzdem immer schön freundlich bleiben bitte.

Lieber Zebrion,
das Jim Schmidt Saxophon ist mit schon länger bekannt, ich glaube aber, das auch noch bessere chromatische Griffsysteme möglich sind. Aber Schmidt hat konsequent mal alle Konstruktionsschwächen ausgesprochen - und ist promt ein Aussenseiter geblieben.

Gruesse an alle
Rainer



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Re: Lechts und rinks velwechsern ... 17 Sep 2008 14:57 #62089

  • Raggae
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Ob nun rechts oder links oben ist, ließe sich ja auch noch relativ leicht umkonstruieren, wenn Bedarf da wäre. Viel weniger intuitiv finde ich, dass man an manchen Stellen mit den Fingern nach UNTEN wandern muss, um einen HÖHEREN Ton zu kriegen, z.B. vom F zum F#. (Ich glaube, diese Griffe werden auch Gabelgriffe genannt, bin mir aber nicht sicher.)
Kaufst du noch oder spielst du schon?

Tenor: YTS 62C, McHeinlein 9*, Rigotti Queen 2,5
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