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THEMA: Vorbilder

Vorbilder 27 Apr 2014 23:20 #115170

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Stellt sich mir ja mal wieder die Frage nur Vorbilder oder auch weitergehende Einflüsse?

Ich beklau mich mal in der Parallelwelt:

Allgemeine Einflüsse:
Count Basie – keine Band swingt wie diese außer vielleicht:
Jay McShann (pno)
Vince Weber (pno, voc)

Ella Fitzgerald (voc)
Billie Hollyday (voc)
Sarah Vaughn (voc)

Bix Beiderbecke (tp)
Clifford Brown (tp) bis heute gibt es keinen besseren finde ich
Chet Baker (tp)

Jack Teagarden (tb) (nach wie vor ein Vorbild an warmer Melodieführung und Ton)
Albert Mangelsdorf (tb)

Freddie Green (gtr)
Charlie Christian (gtr)
Herb Ellis (gtr)
Barney Kessel (gtr)
Joe Pass (gtr)

Joe Jones (dr)
Ray Brown (b)
Niels Henning Oersted-Pederson (bs)




Und nun zu den Saxen:

Tenor: (hier wird’s unübersichtlich, es gibt einfach zu viele)

Lester Young (logischerweise war mein erstes Stück, was ich auf dem Tenor versuchte „Blue Lester" auch heute noch einer meiner Favoriten, Pres kann ich immer hören)

Hawk
Ben Webster (lange Zeit für mich der Ton!)
Chu Berry
Zoot Sims (für mich gibt es keinen, der mehr swingt!)
Rahsaan Roland Kirk (für welches Sax auch immer, einfach großartig)
Sonny Rollins (als ich anfing, mich rhythmisch befreien zu wollen, …. ansonsten, kann man das besser machen?)
Sonny Stitt (mitspielen wollen)
Pee Wee Ellis (wenn´s funky werden soll)
James Moody (schon deshalb, weil ich im Jazzclub Hannover immer mein linkes Knie einziehen musste, damit sein Tenor Platz hatte)
Hank Mobley
Jimmy Giuffre
Jesper Thilo
Junior Cook
Harold Land






Alt:
hier ist´s einfach, für mich, eigentlich kann es nur einen geben:

Cannonball Adderley

und dann noch
Louis Jordan (ist aber eigentlich eher die ganze Band)
Ornette Coleman
Richard Underhill
Lou Donaldson
Jackie McLean






Bari:
Sonny Stitt (! am Bari)
Pepper Adams
Harry Carney
Mickey Kearns (Supercharge und Juke)



Sopi:
Hier gibt´s eigentlich für mich kein Vorbild. Ich gebe zu, ich habe früher lange Zeit mit großer Begeisterung Sidney Bechet gehört. Als ich dann mit dem Tenorsax anfing war die erste Kritik meines Umfelds: „Du, das mit dem Oktavvibrato, dass lass mal". Der Ratschlag war gut. Also bleiben als Vorbilder beim Sopi für mich nur Trompeter.

Und eine ganz frühe Kindheitserinnerung: Meine Eltern hatten eine Single (das waren Schallplatten mit nur einem Stück auf jeder Seite). Die Kleine Nachtmusik von Eggy Lee (so hieß der Sopransaxist, wenn ich mich nicht irre).


Ist etwas lang geworden, sorry, aber so ist das mit den Vorbildern, die wandeln sich mit den Hörgewohnheiten.


keep swingin´



Euer Saxax
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Vorbilder 19 Mai 2014 01:15 #115205

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Immerschraub schrieb:
Entschuldigung aber wer bitte ist Michael Ausserbauer,den willst du doch nicht wirklich mit Charly Parker oder Ben Webster vergleichen. Man vergleicht doch auch nicht Real Madrid mit Kickers Offenbach .

Oh entschuldigung, aber wer in der Hölle bist DU?

Wie ich aus der Wikipedia entnehmen kann, hat Michael Außerbauer mit Leuten wie Sal Nistico und Champion Jack Dupree gearbeitet. Ich selber habe Ihn früher oft genug Live gesehen. Habe ebenfalls viele "Big Stars" gesehen und kann bestätigen: Er ist einer der ganz guten. Ach moment, er ist Deutscher, kein Amerikaner. Wie dumm von mir, dann KANN er ja garnicht gut sein.
Es ist anscheinend wie Otto sagt, dass was aus dem eigenen Land kommt oder gar noch lebt, ist nichts Wert.

Deine Anfeindung und der Vergleich mit den Fußballvereinen kann nur von jemandem kommen, der keine Ahnung von seinem eigenen Hobby hat. Oder ist es gar Neid? Ich würde Dich gerne mal spielen hören. Hmmm, und mit wem hast Du schon alles gespielt? Mit John Idontgiveafuck?

Übrigens, meine Idole:

-Pharoah Sanders
-John Klemmer
-Bird
-James Carter
-David Murray
-George Adams
-Sonny Rollins
-Michael Außerbauer

Schönen Abend noch,

Gerd
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Vorbilder 19 Mai 2014 05:38 #115206

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ja so Schwätzer brauch die Welt.Großes Maul und nix dahinter
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Vorbilder 19 Mai 2014 13:55 #115208

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Hallo Saxweltler,

meine Antwort zum Thema Vorbilder: JAAAA, unbedingt. Bevor man seinen eigenen Sound findet muss man doch erst einmal eine Vorstellung desselben haben, und die entsteht durch das Anhören anderer Spieler.Da ist es vollkommen egal, ob der Saxofonist aus den USA, Deutschland Italien.....oder sonstwoher kommt. Wichtig ist, dass das was der Spieler uns vermitteln will ( Gefühle, Gefühle, Gefühle ) auch rüberkommt, dass der Ton unser Herz berührt ( hallo Wulf ).

Ich stand mit 17 Jahren das erste Mal auf der Bühne als Saxofonist einer Top 40 Band und durfte mich mit Soli der damaligen Zeit auseinandersetzen ( King Curtis, Pete Tex, Max Greger..... ). Als Mugger war ich natürlich bestrebt den Originalen sehr nahe zu kommen, und probierte ihren Sound zu kopieren. Man sollte nicht vergessen, dass die Möglichkeiten in Bezug auf Mundstücke, Blätter, Blattschrauben etc. sehr begrenzt waren. Auf diese Art und Weise ( auch Saxofonlehrer waren in den 60ern/70ern noch sehr rar ) lernte man durch Trial und Error einfach viel über Artikulation, Tongebung, Akzentuierung usw.. Man musste einfach hören und probieren, und eben auch "Raushören" und probieren, denn Noten zu den aktuellen Charts gab es nicht.
Bei all diesen Vorbildern aus meinen Saxofonanfängen ( die Anzahl war bedingt durch das sehr dünne Angebot von Schallplatten sehr begrenzt ) war mein grösstes Vorbild "Edgar Odenwald". Häääh...wer...muss man den kennen? Nööö, muss man nicht, aber der King Brothers' Edgar hatte einen Ton, der mir sehr tief unter die Haut ging. Zu erwähnen sei ,dass er einer der Saxofonisten der lokalen "Konkurenzband" King Brothers war. Seine Art das Instrument zu spielen entfachte in mir ein Feuer, dass ich mit meinem damaligen King Super 20 Tenor nur noch am üben und experimentieren war. Die Abinoten wurden zur Nebensache.
Jahre später kamen dann Interpreten wie Charly Mariano, Michael Brecker, oder auch Albie Donnelly, Gaz Gaskell, Bob Mintzer und Candy Dulfer hinzu, mit denen ich die Ehre hatte gemeinsam zu yammen. Als Leiter der Blasinstrumenteabteilung eines grösseren Musikhauses in Aschaffenburg hatte ich Gelegenheit Workshops mit bekannten Künstlern zu organisieren.
Auch diese Saxofonisten lernten und lernen weiterhin dazu und sind für jeden Tip sehr dankbar. Ihre Vorbilder waren auch Charly Parker, Sonny Rollins etc..
Wem sagt übrigens der Name Katja Rieckermann etwas? Sie kommt aus good old Germany und spielt Saxofon bei Rod Steward, und das bestimmt nicht nur, weil sie blond ist. Oder hört euch mal Justin Ward an ( ist Vorbild einer meiner Saxofonschüler ).

Ach, und noch etwas: Bitte zofft euch nicht. "Wer bitte ist.....?" halte ich in diesem Zusammenhang für vollkommen unnötig. Meine Meinung ist: gut ist, was die Herzen berührt. Das eine Herz mag es so, das andere eben so. Da gibt es keinen Grund zum streiten.

Einen schönen Tag noch aus dem sonnigen "Ascheberch",

Didi.
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Reeds-Shop

Vorbilder 19 Mai 2014 14:49 #115209

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Immerschraub schrieb:
ja so Schwätzer brauch die Welt.Großes Maul und nix dahinter

Ein wahres und solides Argument. Übrigens, "brauch" mit "t".

Schönen Tag noch,
Gerd
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Vorbilder 23 Mai 2014 11:14 #115218

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Vorbilder 23 Mai 2014 18:55 #115221

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Ja, da bin ich mit Dir einig:
Einfach nur zu bewundern!
Beste Grüsse Otto
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Vorbilder 29 Mai 2014 19:18 #115227

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Hallo,

Vorbild ist so eine Sache.... das hängt wohl auch sehr stark von der Musikrichtung ab die man (gerade) favourisiert ... und in welcher Lebensphase man sich befindet.

Anfangs waren das für mich sicher Max Greger sen. oder dann Earnie Watts, nachdem ich Gelegenheit hatte ihn mit der Buddy Rich Bigband in der Stuttgarter Liederhalle zu erleben.

Später dann, hatte ich Gelegenheit einige Künstler persönlich kennenzulernen, ob das nun Dave Koz, Kenny G, David Bowie (spielt auch Sax oder hat es zumindest versucht :( ), Kaori Kobayashi, Miwako Ikeda, Ken Nakamura oder Rod Stewart (spielt m.W. nicht Sax) um nur einige zu nennen - zu allen hatte ich sehr schnell einen persönlichen Draht, durch die gemeinsame Liebe zur Musik und zum Musik machen.

Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist, Vorbild = Nachahmen, kann nicht alles sein. Da sollte schon mehr sein...

OK, einen jüngeren sehr erfolgreichen deutschen Saxophonisten möchte ich hier erwähnen.
Thorsten Skringer, in der SaxWelt wohl bekannt.

Musik die anmacht!
Thorsten Skringer: ein toller Saxophonist, ein Saxophonsolo "outstanding", ein sympatischer Kerl... hier mit den Heavytones.


Viel Spass beim reinhören.

Sax zum Gruß
Oswald
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Vorbilder 30 Mai 2014 20:26 #115230

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Thorsten Skringer ist schon eine Hausnummer. Sein Spiel reißt einen richtig mit und ich fange immer an zu zappeln.

Mit Vorbildern ist das so eine Sache. Der erste Saxophonist, der mich so richtig begeistert hat, war Stan Getz Am Tenor; Kenny Garrett, Paul Desmond später am Alto. Aber mit der Zeit wurden es immer mehr und mehr, die mich begeisterten. Wenn ich spiele, geht aber nicht in meinem Kopf vor,dass ich jetzt so klingen möchte wie XY, unbewusst vielleicht und ich versuche einige Phrasen nachzuspielen, die ich im Ohr habe, meist weiss ich aber gar nicht, woher ich die habe.

LG cweg
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Vorbilder 04 Jun 2014 16:05 #115248

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Ein kleiner Nachtrag zu Michael Ausserbauer:
www.tonart-musikalien.de/Videosites/SequoiaVideo.html

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