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THEMA: Investierte Übstunden...

Investierte Übstunden... 09 Feb 2008 00:18 #51804

  • saxgirl
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Hallo Ihr...
Ich wollte einfach mal so ne kleine Umfrage starten, über eure inverstierte Übzeit.
Wie lange und oft übt ihr in der woche und wie lange spielt ihr schon?
ich z. B. spiele seit ca: 6 Jahren und übe ca. 1 Stunde täglich!!
Ich habe allerdings das Gefühl, das man mit den Jahren immer mehr übzeit investiern muss um wirkliche Fortschritte zu machen.Ich habe schon von mehreren Leuten gehört, wer wirklich etwas mit dem Sax werden will, muss min. ca. 3 Stunden täglich üben, um das Instrument in den Griff zu bekommen.
Jetzt bin ich etwas ratlos, ob ich nicht vielleicht zu wenig übe...
Ich höffe ich kann mir aus euren Antworten ein Bild machen...
charly
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Re: Investierte Übstunden... 09 Feb 2008 10:45 #51807

  • stromlos
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Hi Saxgirl,

ich spiel jetzt seit 4 1/2 jahren Alt. Übe im Schnitt 1 1/2 bis 2 h täglich (außer Sonntags zwecks "bei-Launehaltung" der Nachbarn ;) ) und dann kommen noch Unterricht, Bigband- und Folkband-Proben und evtl. Auftrite dazu.

Wenn die Proben und Aufrtitte zu dicke kommen, dann beschränke ich mich vorher auf 30 min einspielen.

Ob es was bringt viel und lange zu üben weiß ich nicht.

Mein Üben hat sich über die Jahre verändert. Inzwischen ist es irgendwie konzentrierter. Ich gehe bestimmte Läufe durch, obligatorische Tonleitern und Akkorde, spiele mit dem Sound und der Intonation. Früher ging"s mehr darum Lieder zu spielen und Töne zu finden...

Ich glaube der alte Spruch viel bringt viel stimmt nicht. Wenig aber dafür effektiv halte ich für richtiger.
Jazz ist, was ihr draus macht ;)
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Re: Investierte Übstunden... 09 Feb 2008 11:02 #51808

  • RainerBurkhardt
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  • Bariton
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Wie wär"s mit "viel und effektiv"?

Das ist aber schon richtig, man nähert sich eben einer Grenze, die man nur mit viel Aufwand überwinden kann.
Das ist die 80/20-Regel: mit 20% des Aufwandes erreiche ich 80% des gewünschten Effekts. Aber für die restlichen 20% Effekt brauche ich die restlichen 80% Aufwand.
Und die Leute, die in der absoluten Oberliga spielen, treiben einen enormen Aufwand um von 98% auf 99% zu kommen. Und im Gegensatz zum einem Amateurmusiker ist dieses eine Prozent dann auch wirklich karriereentscheidend, denn auf eine klassiche Solistenstelle kommen mehrere hundert Bewerbungen.

Ich kann meinen Stand halten, wenn ich eine halbe Stunde täglich übe, wenn ich mehr übe, werde ich besser. Wobei der Stand eher im Mittelfeld anzusiedeln ist, weil ich erst vor ein paar Jahren gemerkt habe, dass Üben Spaß macht.
ob ich nicht vielleicht zu wenig übe...
Das kommt darauf an, wo du hin willst. Als Musiker in einer Amteurkapelle reicht das aus, und mit normaler Berufstätigkeit und Familie bringt man auch nicht viel mehr als eine Stunde zusammen.
Wenn du Jugend Musiziert gewinnen oder Profi werden willst, dann solltest du noch was drauflegen.

Wenn man auf der Stelle tritt, dann hilft auch mal der Wechsel des Lehrers. Nicht, weil der alte schlecht wäre, sondern weil es langweilig wird.
Remember Joe Cocker
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Re: Investierte Übstunden... 09 Feb 2008 11:17 #51809

  • Billy
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Hallo Charly,

ich übe nicht so viel und nicht regelmässig, habe aber zwei Bands: eine Combo und eine Bigband, in der ich regelmässig spiele.

Allerdings denke ich schon, dass mehr üben auch mehr bringt. Wichtig dabei ist aber auch das "Wie". Leider kann ich dir das aber nicht sagen.

Wenn ich so lese, dass Profisaxophonisten schon mal ihre 8 Stunden am Tag üben, dann kann da was dran sein.

Jonas Braasch hatte ich persänlich an der Universität Dortmund kennen gelernt. Er sagte mir damals, dass er am Tag mindestens 4 Stunden, am Wochenende noch länger übte. Er war schon ziemlich gut, aber auch fleissig, was sein Studiumserfolg nebenbei zeigte (hier eine CD von ihm).

Schöne Grüße,
Billy
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Reeds-Shop

Re: Investierte Übstunden... 09 Feb 2008 12:07 #51810

  • wolfgang26
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Das hängt u.a. auch von Talent und ALTER ab. Mein Sohni ist sehr talentiert aber stinkfaul (15 Min. /Tag) und kommt irre vorwärts. Ich (Mitte 50) übe 1h / Tag - und mein Sax-Lehrer merkt nix ...
Tja, das Leben ist hart ...
Kunst ist die letzte Freiheit, die uns geblieben ist - laßt uns sie verteidigen!
Wolfgang 26
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Re: Investierte Übstunden... 09 Feb 2008 17:25 #51824

  • saxgirl
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  • Beiträge: 3
Danke für eure Antworten, das hat mir schon weiter geholfen...
Sooo wenig üb ich dann wohl doch nicht. Wobei ich natürlich auch mal meine Phasen habe wo ich 1-2 wochen garnicht übe. Diese Lustlosigkeit überfällt mich entweder dann, wenn ich die zeit dafor sehr viel gespielt habe, oder ich keine rechte idee mehr habe was ich neues üben kann.
Zitat:
Wie wär"s mit "viel und effektiv
"?

Wenn man auf der Stelle tritt, dann hilft auch mal der Wechsel des Lehrers. Nicht, weil der alte schlecht wäre, sondern weil es langweilig wird.

Ich habe mir jetzt auch noch einen zweiten lehrer dazugeholt, schon bei der ersten stunde hat er mir simple übtechiken gezeigt, die ich machen kann um meinen sound noch zu verbessern. Jetzt hab ich 1 woche regelmäßig und disziplenirt geübt und festgestellet das es schon einen wesentlichen unterschied gibt.
Das hängt u.a. auch von Talent und ALTER ab. Mein Sohni ist sehr talentiert aber stinkfaul (15 Min. /Tag) und kommt irre vorwärts. Ich (Mitte 50) übe 1h / Tag - und mein Sax-Lehrer merkt nix ...
Tja, das Leben ist hart ...

tja hängt wohl auch von meinem alter ab, warscheinlich muss man für sich selbst entscheiden, wie viel zeit man braucht...
nur überkommt mich manchmal der Gedanke, das ich vielleicht nicht wirklich dafür geschaffen bin z. B. sax zu studieren, da ich nicht gerade das bedürfnis verspüre sooo laaange zu üben, ich bin mit 1-2 stunden zufrieden darüber hinaus wäre für mich wohl eher quelerei. Vielleicht muss man einfach hinnehmen das nicht jeder profimusiker werden kann, auch wenn man es gerne sein möchte...
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Re: Investierte Übstunden... 10 Feb 2008 12:43 #51836

  • SkankingSax
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  • Beiträge: 147
Tach auch.
Deine Probleme kenne ich, auch mich überfällt öfters mal die Lustlosigkeit...Aber da musst Du durch, denn manchmal muss man sich halt quälen...Aber übertreiben ist auch nicht der wahre Jakob, denn dann verliert man vlt. ganz die Lust...Wenn Du ernsthaft Profi werden willst, führt wahrscheinlich kein Weg vorbei am "Tal der Tränen", es sei denn, Du bist ein Wunderkind wie Mozart oder so, dann gehts auch ohne...Die Idee von der 80-20-Regel gefällt mir im Übrigen sehr gut, denn so siehts aus...Sprich auch wenns mal nicht so dolle vorwärts geht,
Keep on Skanking! ;-)
Sax'n'Drums and Rock'n'Ska
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