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THEMA: Welches Conn und welchs Mündstück?

Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 01:18 #105175

  • Danny
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Hallo,

bestimmt hab ihr diese Frage schon unzählige Mal beantworten müssen, aber ich der Suche habe ich leider nicht passendes gefunden.
Ich seit ca 3-4 Jahren ein Conn 10 M Ladyface, Serienno: 311xxx. Über der Seriennummer ist noch ein "T" und unter der Seriennummer eingetanzt, was haben diese zu bedeuten? (siehe Bild)
Laut der Liste hier im Forum ist mein Conn Baujahr 45-46?! Ich wollte mal den ungefähren Wert wissen, mein Conn war beim Kaufdatum komplett überholt, neu eingestellt, neues Leder in den Klappen und was noch alles dazu gehört. Was ich bezahlt habe, verrate ich noch, bevor ich mich gleich blamiere. :P

Nun mein eigentliches "Problem". Ich spiele das Conn mit einem Berg Larsen 110/SMS Metallmundstück und es klingt nicht so richtig wie ich das gerne hätte. Was sagt ihr zu dem Berg Larsen Mundstück in Verbindung zum Conn?
Ich weiß nicht genau wie ich das beschreiben soll, ich suche ein Mundstück, welches knackig, fetzig, sehr kräftig, direkt und "hart" klingen soll. So wie man sich das bei einem Rocksolo vorstellen könnte.

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe

Gruß

Daniel
Yamaha Alt Sax
Blättchenstärke 3 1/2 - 4 je nach Mundstück
Conn Ladyface 50er Jahr, hoher Sammlerwert!
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Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 17:14 #105181

  • SaxBari
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Hi Daniel,

ich würd sagen, dass es keine richtige oder falsche Kombination gibt. Wahrscheinlich passt das Mundstück zu dir einfach nicht. Um mal speziell auf Berg Larsen einzugehen:
Bei den Berg Larsen Mundstücken gibt es neben den unterschiedlichen Bahnen auch noch verschiedene Kammergrößen. Wenn ich mich nicht irre, ist Kammergröße 0 das Kleinste und 3 die Größte. Ich gehe davon aus, dass du die standardmäßige Kammergröße 2 hast. Deshalb würd ich es an deiner Stelle mit Kammergröße 0 oder 1 versuchen.

Auch empfehlenswert: Metallmundstücke von Dave Guardala. Die dürften deiner Klangvorstellung recht nahe kommen.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Gruß
Valentin
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Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 18:50 #105186

  • jes
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Hi
Meine Meinung dazu !!!
1. Falsche Saxophon. Da gibtes geeignetere Hersteller/Modelle, die diesen harten Klang schon von Hause aus mitbringen
2. Wenn schon, dann versuch mal ein Keilwerth Jazz zu bekommen.
Gruß
JEs
"Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen." Zitat: Isaac Stern (*1920)
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Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 19:16 #105189

  • Danny
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hi,

danke erstmal für die antworten.

@SaxiBari: ja ich habe Kammergröße 2. Kannst du mir ein spezielles Mundstück von Dave Guardala empfehlen? Bestell gleich welche beim Duchstein zum testen =)

@jes: ja, aber ich hänge an meinem conn und werd mir jetzt kein neues zulegen, sprengt auch das studentenbudget. das das conn nicht das optimale sax ist für diesen klangtyp weiß ich, aber vllt gibts ja geeignetere mundstücke als meins, welche diesen klang annäherungsweise erzeugen oder dabei helfen. noch besser wären erfahrungen :P

Danke
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Reeds-Shop

Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 19:53 #105191

  • Sax0naut
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Hallo Daniel,

am besten wird Dir hier im Forum als Conn- und Mundstückkenner wohl HWP weiterhelfen können.

Nach meinen Erfahrungen passen die kleinen Kammern, die Deinen Soundvorstellungen entsprechen, nicht gut zur Geometrie des 10M. Das wird Intonationsprobleme geben und die tiefen Töne kommen nicht gut. Bräuchtest fürs Conn wohl eher ne 3er Kammer.

Das einzige Mundstück mit Stufe und nicht so großer Kammer, dass bei meinem Ladyface (30M) aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, funktioniert, ist bisher ein altes Handmade-Custom Guardala.Kann aber vielleicht auch an meinen begrenzten Fähigkeiten liegen...
Eigentlich bräuchtest Du ein großkammeriges Mundstück mit Stufe, glaub ich.

Ansonsten musst Du probieren, welchen Klang Du mit nem Link (STM, ggf. NY und/oder Nachbauten) hinbekommst; sind aber tendenziell eher auf der soften Seite.

Nicht funktioniert hat bei mir u. a.: Vandoren V16 Metall, Bronze Berg-Larsen (Kammer wie Deins), Dukoff L6 (das ist schon die moderate Version), Ponzol M2, Yanagisawa Metall.

Viel Erfolg,

Dirk
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Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 20:49 #105192

  • antonio
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Hallo Dany
Was saxOnaut sagt stimmt m.E. schon. Beim 10m kann ich es nicht sagen, da ich keins besitze, aber bei meinem Conn NW I Tenor habe ich ein BergLarsen 105 2 M ausprobiert. Da gab es ziemlich Intonationsprobleme. Die alten Hörner wollen eher grosskammrige Mundstücke. Ohne entsprechenden Baffle klingt es dann damit eher dunkel. Wenn du dir Dexter Gordon anhörst, klingt der ja bei gewissen Aufnahmen auch recht rockig und eher rauh. Er spielte ja lange auf 10m - man bekommt das also schon hin. Ich denke ohnehin eher, dass du mit der Blattwahl mehr machen könntest. Das stelle ich immer wieder fest, dass Klangänderungen allein mit der Blattwahl, auch mit der Blattstärke, in einem recht grossen Umfang möglich sind. Du könntest sogar ein entsprechendes Kunsstoffblatt nehmen, z.B. Harry Hartmann. Im übrigen liegt es dann auch noch sehr stark an der Spielweise, ob es rockig klingt. Ich würde jedenfalls ein Mundstück für das 10m nehmen, was gut dazu passt und dann zuerst Blatt und Spielweise entsprechend modifizieren.

Theo Wanne macht grosskammrige Mundstücke und hat dabei auch solche mit Stufen-Einläufen. So eins habe ich nie ausprobiert, kann dazu nichts sagen - ausser dass sie sehr teuer sind.

Hans (HWP) hier, weiss dir sicher noch Alternativen.

antonio
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Welches Conn und welchs Mündstück? 22 Nov 2011 21:17 #105193

  • hwp
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Moin!

Es ist nicht so das es keine Berg Larsen gibt die nicht gehen, nur scheinen
einige Bezeichnungen von Vergangenheit und Gegenwart merkwürdige Wege zu gehen!

Hier ein älteres Berg Larsen 110-3-SMS:

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Und hier ein Berg Larsen der Gegenwart 120-0-SMS:

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Das ist verwirrend, denn wir wissen doch es soll eigentlich so sein:

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Jedenfalls früher war es wirklich so, hier das Charlie Ventura Modell 1
= 105-3-M:

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Das entscheidende bei einem 10 M ist die Stimmung und da ist es nicht so gnädig zu gestuften Mundstücken.

Die härteste Variante im Rock, die aufgrund der Schrägstellung des Tisches stimmt, ist ein Brilhart Levelair ohne * (mittellange Bahn) (* = kurze Bahn) hier eine 10 er Öffnung mit einem langen V-Fenster, modifiziert um Stimmungsschwankungen auszugleichen und das tiefe Register zu stärken!:

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Eine kurze Bahn bei stark gestuften MPC, neigt immer dazu die Stimmung im oberen Register zu heben.
Versierte Spieler gleichen das aus, aber bei einem Conn 10 M können es bei dem Palmkey-tönen 30-40 Cent sein.

Ich würde mal ein Beechler Metall probieren.

www.saxophon-service.de/homep/angebote/Beechler_ts_8_metall.JPG

LG Hans

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Letzte Änderung: 22 Nov 2011 21:31 von hwp.
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