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THEMA: Tiefes C

Tiefes C 24 Apr 2010 18:03 #89506

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Mal wieder ein "dumme" Frage, ab.er wenn man am Anfang steht...

Das tiefe C, da habe ich Probleme mit, wenn ich es als erste Note spielen möchte. Wenn ich im Rahmen einer Melodie auf das tiefe C komme, dann erwische ich es. Aber als erste Note kriege ich noch keinen richtigen Ansatz hin. Aufgefallen ist mir, dass die Unterlippe nicht zu stark "pressen" sollte. Gibt es da einen Tip? Dank im voraus güt Antwort.
:)
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Tiefes C 24 Apr 2010 19:52 #89512

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Kenne ich. Ging mir auch so (und eigentlich immer noch). Es heißt man müsse den Ton antizipieren, also im Kopf vorher wissen wie er klingt. Die übung dazu sind die langen Töne abwärts: g - f# - f - e - eb - d - c# - c - h - b, jeden Tag zu Begin der Übungszeit.


VieGrü
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Tiefes C 24 Apr 2010 19:55 #89513

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Versuche mit dem Unterkiefer (u.U. auch mit leichtem Zurückschieben) den Druck so zu regulieren, dass das Blatt schön schwingen kann.

:)
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Tiefes C 25 Apr 2010 01:17 #89520

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Hi,

antizipieren ist völlig richtig - gilt eigentlich für jeden Ton, besonders im Falsett.
Ein Problem mag zu Beginn sein, dass man ein wenig Angst hat vor dem lauten Anspringen von tief C und Bb. Das ist erst einmal einfach so. Am besten einfach mal das tiefe C richtig losgehen lassen, ohne Rücksicht auf Verluste. Nach einiger Zeit stellt man fest, dass man es auch kontrollieren kann. Alles nur eine Frage der Zeit. B)

P.S.: Das sind absolut keine dummen Fragen :)
next time you see me...
Letzte Änderung: 25 Apr 2010 01:18 von bluemike.
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Reeds-Shop

Tiefes C 25 Apr 2010 09:13 #89522

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bluemike schrieb:
Hi,


Ein Problem mag zu Beginn sein, dass man ein wenig Angst hat vor dem lauten Anspringen von tief C und Bb.

Ja, genauso ist es! Wenn ich mehr Power beim Anblasen zulasse, dann kommt das C besser, aber eben auch deutlich lauter. Wenn ich dann weniger Druck nehme, dann kommt es entweder überhaupt oder oder es kommt nur sehr verzögert.

Also werde ich weiter üben. Beim D hatte ich diese Probleme anfangs auch, jetzt klappt es aber ganz gut.

Danke für die Hinweise!
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Tiefes C 25 Apr 2010 09:22 #89523

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Ich spiele jetzt schon etliche Jahre - das tiefe C (B, Bb) wird wohl kaum je ein Lieblingston für mich :laugh: Beim Tenor scheint das einfach ein Problemton zu sein, hab mal iregendwo gelesen, das sei Bauformbedingt. Man muss es jenfalls wie schon festgestellt, gezielt übern. Von oben kommend gebunen runter Spielen ist ja kein Problem. Aber wenn man einen Auftakt auf tief C hat, dieser auch nicht einfach losbrüllen darf (Ballade...) dann gehört schon viel Erfahrung dazu, das wird kaum nach einem Jahr wirklich klappen. Die Vorstellung des Tons ist schon wichtig. Ich habe immer auch wieder Soundübungen gemacht, versuchen das C (B,Bb) zuerst leise anzuspielen, lauter zu werden und wieder zurückzunehmen, das über mehrere Schläge, in langsamem Tempo. Wichig bei diesen Tönen ist speziell, nicht etwaa zu Beissen oder zu Drücken, die Stütze muss gut sein und der Hals mitder Zungewurzel schön offen.

antonio
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Tiefes C 25 Apr 2010 10:32 #89525

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hallo,

einzige mir bekannte möglichkeit, üben. täglich als langer ton. wobei das tiefe b m. m. n. schwieriger anzuspielen ist. gezielte, tägliche übungen nur mit den tiefen tönen, helfen. nimm das mundstück mal etwas tiefer in den mund.

gruß
hanjo
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Tiefes C 25 Apr 2010 13:38 #89529

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Hallo an alle, die mit tiefen Tönen Probleme haben und vielleicht kurz vor der Verzweiflung sind:
in den allermeisten Fällen ist der Hauptgrund das Instrument, und nicht der Spieler. Ein tiefes C anspielen sollte prinzipiell genauso leicht gehen wie jeder andere Ton. Da mit jedem Ton, der tiefer als der vorige liegt, auch eine weitere (manchmal zwei) Klappe undicht sein kann, summieren sich die Probleme. Bei vielen Instrumenten ist auch die Cis-Klappe eine ziemliche Katastrophe, weil ähnlich wie das Gis mit einer Gegenfeder gesteuert oder auch bei alten oder billigen Saxes durch eine direkte Klappe mit langer Mechanik angesteuert. Und die Cis Klappe muß hundert-pro geschlossen sein, damit das C (und H und B) leicht kommt. Probiert ob das Cis leichter zu spielen geht als das C, dann ist es wert die Dichtigkeit der Cis-Klappe zu überprüfen (Zudrücken oder Taschenlampe o.ä.).
Übrigens: auch die C-Klappe selbst hat durch die ihr eigene Hebelwirkung manchmal den Effekt, wenn zu stark gedrückt wird, öffnet sich die Klappe wieder durch den ungünstigen Hebeldruck.)

Natürlich kann man durch Ansatz und Antizipation einige Schwächen des Instruments ausgleichen, aber Anfänger können das sicher nicht so gut.
Mein erster Saxlehrer hat mir mal den Tip gegeben (und der funktioniert): bei tiefen Tönen nach oben an die Decke schauen (und andersrum bei hohen Tönen die schlecht ansprechen auf den Boden nach unten). Das bringt die Unterlippe in die richtige Position bzw. Spannung. Probierts :>)

Gruß, Werner
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Tiefes C 25 Apr 2010 16:57 #89535

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Hallo,

das Saxophon ist nun mal ein sehr komplexes Instrument mit vielen Einflussfaktoren. Gerade als Anfänger sollte man sich das bewusst machen.

Das Meiste wurde hier schon erwähnt, Übung, Mundstück-Blatt-Kombination, Mechanik bzw. Dichtheit der Polster.

Gerade bei den tiefen Tönen wirken sich auch zu geringe Klappenaufgänge aus. Das betrifft oft das D (verantwortlich ist hier die C-Klappe). Beim C sind es die Aufgänge von tief B und Bb.

Liebe Grüße

Chris
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Tiefes C 25 Apr 2010 21:16 #89549

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Ich finde, hier kann man gerade als Anfänger viel erfahren!! Ich habe es mit dem (entspannten) Blick an die Zimmerdecke probiert und es funktioniert schon viel besser! Ich werde weiter üben! Und es macht viel Spaß! :)
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