Fela Kuti (1938-1997)

 

 

Plattentipps:


 

-Koola Lobitos 64-68/the 69’ Kos Angeles Sessions (Dopp.ausgabe 1994- 2001)

 


 

-Gentleman/Confusion (Doppelausgabe orig.1973-reissue 2000)

 


 

-Expensive Shit/He miss Road (Dopp.ausgabe orig.1975-reissue 2000)

 


 

-Shuffering and Smiling/No Agreement (Dopp.ausgabe orig.1977-reissue 2000)


 

-Zombie (reissue 2001)

 

Instrument: Tenor, Alto, Gesang, Gitarre, Piano, Keyboards

Sparte: Weltmusik

Zeit: 60er-90er

Stil: Afro-Beat, Afro-Funk, Afro-Jazz

Spitzname: Fela

Fela Anikulapo (Ransome) Kuti ist der Superstar des Afro-Beat. Der 1997 verstorbene Musiker, Produzent, politische Aktivist und Selbstdarsteller hinterlässt eine Riesenfangemeinde weltweit, die das Andenken an seine charismatische Persönlichkeit aufrechterhält. Sein Einfluss über Afrika hinaus als musikalische und soziopolitische Stimme des schwarzen Kontinents ist vielleicht in Ihrer Tragweite nur mit dem Einfluss Bob Marleys zu vergleichen.

Fela wuchs als Mittelstandskind in Lagos, Nigeria, auf. Seine Eltern waren politisch aktiv in der antikolonialen nigerianischen Heimatfrontbewegung,- Fela begann mit Acht, Musik zu machen und erführ früh die Verknüpfung von politischem Engagement und Musik-, planten für Ihren Sohn gleichwohl eine seriöse Laufbahn als Arzt statt als Musiker. Zu diesem Zweck wurde Fela 1958 mit Zwanzig nach London geschickt, wo er sich aber nicht wie von seinen Eltern gewünscht in der medizinischen Fakultät einschrieb, sondern im Trinity College School of Music. Er gründete bald seine erste Band Koola Lobitos, mit der er zum Star der Clubszene Londons avancierte.

Zurück in Nigeria unternahm er einen Relaunch der Band mit örtlichen Musikern, unterstützt durch den Sänger Geraldo Pina aus Sierra Leone. Er vermischte die Einflüsse, die er in Europa kennengelernt hatte, mit Jazz und traditionellen, afrikanischen Rhythmen seiner Heimat. Afro-Beat, die Musik Kutis, war geboren.

 

1969 tourte nbso online casino reviews die Band 8 Monate durch die USA und lernte dort die Ideen von Malcolm X und den Black Panthers, der radikalen Bewegung für schwarze Rechte, schwarzen Nationalismus und Afrozentrismus kennen. Fela wurde politisch neuerlich involviert, benannte die Band in Nigeria 70 um und nahm in Los Angeles neues, politisch kritisches Material, auf.

Die Band bekam durch Ärger mit einem Promoter Schwierigkeiten, verlor Ihre Auftrittsgenehmigung und musste das Land verlassen.

Wieder in Afrika gründete er auf einem Refugium die „Kalakuta Republik“, mit Tonstudio und dem Nachtklub „The Shrine“. Kuti machte eine Reihe von Platten, Radioaufnahmen und Auftritten und war bald in Westafrika bekannt, als Stimme der unterprivilegierten Bevölkerung. Er geriet dadurch schnell in Konflikt mit den nigerianischen Behörden, wurde als Dissident verfolgt und behindert. Ein Höhepunkt war 1977 der Angriff des nigerianischen Militärs gegen sein Areal, bei dem es neben Kuti andere Verletzte gab, auch seine Mutter, die später an den Folgen verstarb.

Kuti emigrierte nach Ghana, kehrte ein Jahr später zurück. 1979 gründete er eine eigene Partei, MOP (Movement of the People). Seine Band taufte er in Egypt 80 um. 1984 wurde Kuti wegen Schmuggel ausländischer Währungen zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, kam aber 1985 auf Vermittlung von Amnesty International frei. Kuti führte sein musikalisches Werk und seine Angriffe gegen die nigerianische Regierung fort, in den 90ern wurde es ruhig um Ihn, zu diesem Zeitpunkt war er bereits erkrankt.

Seine musikalisches bemerkenswertes Schaffen hat sich in all den Jahren nicht sehr verändert, doch seine hypnotisierende Musik war immer hörenswert und schlägt den Zuhörer fast unweigerlich in seinen Bann. Viele frühe Aufnahmen sind in den letzten Jahren restauriert und neu aufgelegt worden und wieder zugänglich. Fela Kuti starb 1997 an den Folgen von AIDS. Sein Sohn Femi Kuti führt das musikalische Erbe seines Vaters fort.

Autor: Robert Langer

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 03. Dezember 2015 22:37

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