Mit Noten "SPIELEN"

Wir fangen gaaaanz einfach an und gehen zum Anfang nicht auf Ausnahmen und die kleinen Feinheiten ein, das würde nur alles durcheinander bringen und die Einsteiger schnell überfordern. Dies soll der erste Teil eines weitergehenden Notenworkshops sein, in dem ihr lernt Noten zu lesen. Dies zu können ist unheimlich hilfreich für das gemeinsame Spielen später. Es geht aber auch ohne Noten. Wer das versuchen möchte, braucht nun nicht mehr weiterzulesen. Es geht los mit der linken Hand. Allein damit kann man schon tolle Stücke spielen, die wirklich gut klingen. Mit Noten "SPIELEN".

Wie immer, und das können auch wir nicht ändern, müsst ihr etwas Theorie auf euch nehmen und lernen. Wie auch immer, werden wir versuchen, aus diesem kleinen Kurs einen umfassenden Lernkurs, oder auch Workshop, zu machen. Es kann nicht schaden, das nun folgende auch für die jährlichen Saxwelt-Workshops schon zu beherrschen, solltet ihr daran teilnehmen. Es ist aber keine Pflicht. Wie dieser Kurs weitergehen wird, hängt davon ab, ob sich Leute finden, die ihn weiterführen möchten. Wer dies möchte, kann sich bei mir melden. admin (at) saxwelt . de

 

So, nun viel Spass bei "Mit Noten SPIELEN"

wünscht Euch das Saxwelt-Team

 

Noten sind nichts anderes wie kleine Kreise, die oval sind und auch noch liegen. Mal sind die Ovale ausgemalt, mal sind sie leer. Mal haben sie einen Stiel, mal ein Fähnchen. Dann wieder sind es nur die Ovale. 

Die Linien sagen den Noten, wo sie hingehören.

Jede Note hat einen Namen, wie wir auch. Diesen Namen bekommen sie, je nachdem auf welcher Linie sie sich befinden. Damit man sich die Noten einfacher merken kann, haben sie Buchstaben bekommen.

Damit wir uns die Notennamen leichter merken können, nehmen wir einfach die ersten sieben Buchstaben vom Alphabet.

a-b-c-d-e-f-g

Da wir aber nicht nur sieben Noten haben sondern 15, heißen die anderen Noten wieder gleich und man fängt im ABC wieder von vorne an.

a-b-c-d-e-f-g- a-b-c-d-e-f-g-a

 

Eine Geschichte erzählt von einem Mönch, der vor langer Zeit einen Fehler beim übersetzen gemacht haben soll, und statt dem b ein h gelesen haben soll. Daher müssen wir nun das b immer mit h ersetzen.

a-h-c-d-e-f-g-a-h-c-d-e-f-g-a

 

Nun haben wir immer 2x die selben Noten und das a sogar 3x. Dafür gibt es die Linien. Sie sagen uns, welche Note wir denn nun tatsächlich zu spielen haben.

Eine Note sagt uns, wie lang, wie hoch oder wie tief wir den Ton spielen müssen.

 

Merke:

Das Aussehen = wie lange eine Note gespielt wird = Tonlänge

Wo die Note auf den Notenlinien steht = Tonhöhe

 

Über das Aussehen der Noten

Das Aussehen zeigt uns, wie lange wir die Note spielen müssen. Das sieht kompliziert aus, ist es aber nicht. Eine ganze Note ist einfach das leere Oval. Ein halbe bekommt einen Strich und eine viertel Note, da wird das Oval ausgemalt. Nun kann man eigenlich nichts mehr mit den Noten machen. Da es aber schnellere Stücke gibt, brauchen wir noch kürzer gespielte Noten. Wie die Achtelnoten. Hier kommt dann ein Fähnchen ran. Noch schneller sind zwei Fähnchen und das schnellste hat dann 3 Fähnchen. Dabei wollen wir es erstmal belassen. Wenn du diese Noten auswendig kannst, hast du schon viel gelernt. Um das einfacher zu machen gibt es unten die Tabelle.

Notenbezeichnung

Note

entspricht 1 ganzen Note

Ganze Note:

Für eine ganze Note kann man auch folgende Noten nehmen.

Halbe Note:

 

2 Halbe

 

Viertel Note:

 

4 Viertel

 

Achtel Note:

 

8 Achtel

 

Sechzehntel Note:

 

16 Sechzehntel

 

Zweiunddreißigstel Note:

 

32 Zweiunddreißigstel

 

So wie hier, könnte es dann später auf dem Notenblatt aussehen.

 

 

Die Punktierung

Es gibt so einen kleinen Punkt der manchmal neben den Noten steht. Dieser Punkt zeigt an, das die Note vor dem Punkt um die Hälfte verlängert wird.

 

Beispiel: Halbe Note + Viertel Note ergibt dann drei Viertel

 

Denn eine halbe Note ist ja bekanntlich eine 2/4 Note. Ein Punkt verlängert diese nun um die Hälfte. Also + 1/4 macht zusammen 3/4.

 

Aber das ist jetzt noch ein wenig zu kompliziert !!

Wir kommen später wieder drauf zurück und machen jetzt zuerst mal eine

PAUSE

Ganze Pause:

Oder auch mehrere Pausen!

 

Musik ohne Pausen geht nicht. Erst mit den Pausen wird daraus ein richtig gutes Stück. Es geht also nicht ohne Pausen. Das ist auch gut so, denn wann solltet ihr sonst Luft holen? Also sind die Pausen nicht nur gut für das Lied, sondern auch für euch.

 

Es wäre alles so schön einfach, wären da nicht wieder verschieden lange Pausen, die auch noch alle ein eigenes Zeichen haben.

 

Da wir ja schon gelernt haben, das es ganze, halbe, viertel Noten usw. gibt, gibt es natürlich auch ganze, halbe und viertel bis hin zu zweiundreißigstel Pausen.

 

Was soll man machen, auch die müsst ihr auswendig lernen.

 

Dann aber ist es wieder ganz einfach. Eine ganze Pause dauert genau so lange, wie es dauert eine ganze Note zu spielen. Ihr seid also einfach eine ganze Note lang still. Eine halbe Pause dauert so lange wie ein halbe Note usw.

 

Seht ihr den Unterscheid bei der ganzen und der halben Pause? Man muss schon genau hinschauen.

 

 

Halbe Pause:

Viertel Pause:

Achtel Pause:

Sechzehntel Pause:

Zweiunddreißigstel
Pause:


Auch hier gibt es wieder die Punkte. Auch hier wird der Wert der Pause um die Hälfte ihres Wertes verlängert. Kommt aber eine große Pause z.B. am Anfang von Liedern, wo ihr später einsetzen müsst oder auch zwischendurch gar nicht spielen dürft, verwendet man folgendes Zeichen:

Links 12 Takte Pause, rechts 8 Takte Pause

 

Das soll es erstmal gewesen sein, ist ja auch schon reichlich zu lernen.

Ich suche jemanden der unseren Notenworkshop weiterführt und eine ganze Serie daraus macht. Wer das kann und die Zeit dafür hat, kann sich bei Smatjes melden.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. August 2012 13:11

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