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THEMA: Zu blöd zum Notenlesen ???

Zu blöd zum Notenlesen ??? 01 Nov 2013 13:40 #114137

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thommy schrieb:
Hallo,

@saxhornet: Legastenie habe ich nicht
Das ist gut und macht die Dinge einfacher.

1.Noten ohne Sax lese ich auch relativ langsam, d.h., ich muss immer ca. 1 bis zwei Sekunden überlegen, ausser bei C, G, und D, A und H verwechsel ich oft noch und schwierig wird´s, wenn Vorzeichen da sind, dann muss ich noch länger überlegen...
Da haben wir also das erste Problem schon erkannt. Lies jeden Tag eine Zeile von irgendwelchen Noten und stell Dir dabei die Griffe vor. Es geht dabei nicht um die Rhythmen oder Tempo, nur um Tonhöhe und Griff.
2.Die Griffe kann ich sofort. Wenn jemand sagt "greif ein Es, c, Des, Fis G, oder sonstwas, dann kommt das sofort...
Weisst Du aber auch, wenn Du die Note siehst sofort wie der Griff ist?
3.Seit mitte diesen Jahres übe ich im Schnitt drei bis vier Stunden täglich; wenn ich Urlaub habe dann halte ich mich den ganzen Tag im Proberaum auf und übe (natürlich mit entsprechenden Pausen) allerdings zur Zeit überwiegend Technik...weil ich ja mit den Noten eh´ auf Kriegsfuß stehe..;)
Das ist sehr viel Zeit und Noten- und Rhythmustraining sollte ein Teil davon sein.
4.Mein Lehrer macht beides mit mir. Wenn wir ein Stück haben (z.Zt. "Fly me to the Moon") dann soll ich zuerst die Noten versuchen zu singen, also nicht genau in der Tonhöhe; aber mit richtigem Timing, also mit den Pausen und der Phrasierung (und da habe ich immer die Probleme), was ja dann das Rythmustraining beinhaltet, denke ich mal...
Es ist immer schwer was zu sagen, wenn man die Person nicht vor Ort erlebt. Für mich klingt es als wenn die Basics noch nicht da sind beim Notenlesen und Du nicht an den Basics arbeitest, sonder gleich an kompletten Stücken. Ich würde das Tonhöhenlesen und Rhythmenlesen erstmal trennen und auf kurze Abschnitte von max. einer Phrase reduzieren. (und erst wenn die einzelnen Phrasen sicher sind sie aneinanderhängen) Wichtig ist es den Rhythums zu verstehen, zählen, klatschen, singen etc. zu können. Bei einer Phrase erstmal nur ein Ton nach dem anderen und erst wenn der Rhythmus mit 2 Noten klappt, dann die nächste Note dazu.
Viele unterschätzen wie wichtig es ist sowas, ähnlich wie beim Bodypercussion, mit Laufen, Klatschen, lautem Zählen und was es alles noch für Möglichkeiten gibt zu lernen.

Arbeite auf alle Fälle mit Metronom in einem langsamen Tempo und immer erst nur ein paar Töne (nachdem Du den Rhythmus erstmal gecheckt hast) bis die Phrase steht.

Leute mit guten Ohren tricksen sich gerne selber beim Blattlesen aus, weil sie es schnell auswendig können, gerade wenn der Lehrer auch noch vorgespielt hat. Bei solchen Schülern spiele ich die Phrase selten nur vor, sondern erarbeite das dann lieber zusammen mit ihnen. Das kostet mehr Zeit und ist für den Schüler vielleicht erstmal nervig aber letzlich einfach effektiver. Wenn Du jetzt immer nach Aufnahmen lernst, wird das mit dem Notenlesen nicht besser werden.
5.Tja, und ich selber habe noch keine Methode gefunden, wie ich das üben soll. Wenn ich was unbekanntes spielen will, dann taste ich mich Stück für Stück an das Liedchen heran, wenn ich es dann im Unterricht vortrage, ist aber die Hälfte meist falsch, also zu lange oder zu kurze Pausen, falsche Betonung (bzw. falsches Anstossen) usw. Dert Song klingt dann halt nicht falsch (was ich ja höhren würde) sondern "anders"... :)
Nicht Du musst da eine Methode finden, sondern dein Lehrer und er sollte da diverse Möglichkeiten wissen wie man da rangeht und es Jemandem, der so viel übt beibringt. Wenn Du es dann auch so übst sollte das, bei deinem Übungpensum, recht gut gehen, deswegen irritiert mich das etwas. Vielleicht erklärst Du deinem Lehrer nochmal, daß Du unglücklich über deine Fähigkeiten in punkto Notenlesen bist und da andere Übungen benötigst. Ich kenne das Phänomen häufig von Leuten, die wenig oder gar nicht üben und wenn sie üben, Notenlesen auslassen. Bei Jemandem mit 3 Stunden üben pro Tag sollte das mit ein paar Übungen ein einfaches Unterfangen sein.

Lg Saxhornet
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Zu blöd zum Notenlesen ??? 01 Nov 2013 13:46 #114138

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Saxoryx schrieb:
Wenn Du also in Mathe schlecht warst, ist es kein Wunder, dass Du in der Musik auch Probleme hast.
Tschuldige aber das ist einfach nicht richtig. Ich kenne genur Musikcracks, die in Mathe absolute Nullen waren und Mathecracks, die musikalisch gar nicht klarkommen. Die Hirnareale mögen beieinander liegen aber die Schlussfolgerung stimmt nicht.
Allerdings sind das glücklicherweise ja keine richtigen Probleme, denn nach Gehör spielen können finde ich persönlich wesentlich nützlicher als nach Noten spielen können.
Aber das hängt davon ab was Jemand macht, will er z.B. in einem Orchester oder einer Big Band spielen wird das notwendig und auch in vielen anderen Bands sind Noten gerne mal üblich, auch bei Jazzbands. Ich weiss nicht wie oft ich mich schon mit Kollegen getroffen habe mit Realbooks und wir haben irgendwelche Titel, die wir noch nie gespielt hatten dann einfach gespielt und zu gejammt.


Lg Saxhornet
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Zu blöd zum Notenlesen ??? 01 Nov 2013 15:26 #114139

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Hallo Ihr Mathe-Künstler!
Im Grunde geht es nur um das kleine 1x1 und, ganz wichtig, um das Bruchrechnen.
Ein/e 6-jährige/r, der/die Blockflöte lernt, wird später, wenn das Bruchrechnen kommt, eine eins nach der anderen schreiben bevor die anderen kapieren wie man eine Torte in 12 Tele schneidet.

Hast de das nicht kapiert, haste Dich blamiert und wirst nie ein Musiker werden.

Ein Schoppen ist ein halber Liter.
Wieviel Schoppen haben 3 1/2 Liter?
na siehst'de, geht doch.
Beste Grüsse
Otto
Letzte Änderung: 01 Nov 2013 15:29 von saxophonotto.
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Zu blöd zum Notenlesen ??? 25 Jul 2014 08:12 #115364

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Hallo Thommy,

lese gerade deinen Kommentar. Ich habe vor übber einem Jahr angefangen mit dem Altsaxophon. Spiele mittlerweile in einem Musikverein. Ich kann Noten lesen, tue mich aber schwer sobald mehrere Vorzeichen aufkreuzen (viele Wechsel innerhalb des Liedes sind) . Ich markiere mir die Noten mit farbigen Markierstiften z.B.fis= geld und so weiter. Ich komme damit gut klar. Ist vielleicht nicht die beste Lösung, hilft mir aber die Lieder schneller und besser zu spielen. Je bunter mein Blatt ist :-) , je mehr Vorzeichenwechsel sind drin im Lied. Bei Dixilandlieder z.B habe ich noch Probleme, weil die ziemlich flott sind. Mir persönlich hilft das.
Die Hauptsache ist, das ich im Verein mitspielen kann, da ist mir jede Methode recht :-)
Viele Grüsse :-)
Gabi
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Zu blöd zum Notenlesen ??? 25 Jul 2014 08:47 #115365

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Das ist das ganze Geheimnis.
Beim Alto liegen die meisten lieder zwischen C und E.
Das kann man lernen.
Einfach mal Mut nehmen, eine Kopie vom Quintenzirkel in die Tasche stecken
und zwischendurch immer mal ansehen und ausendig lernen.
Wie gesagt nur C G D E - dur.
Viel Spass und Erfolg wünscht
Otto

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Zu blöd zum Notenlesen ??? 26 Jul 2014 14:13 #115370

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Gabriele schrieb:
Ich markiere mir die Noten mit farbigen Markierstiften z.B.fis= geld und so weiter. Ich komme damit gut klar.
Das machen einige Anfänger gerne, ist aber fürs Lernen auf Dauer nicht sinnvoll. Es ist besser Stücke mit mehr Vorzeichen ausreichend zu üben. Es ist nur eine reine Übungssache.
Probleme gibt es z.B. dann wenn mal bei einem Konzert farbige Lichter sind, bei rotem Licht wird da schnell mal aus gelb braun und das ist dann unter Umständen nicht mehr lesbar.

Lg Saxhornet
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Zu blöd zum Notenlesen ??? 26 Jul 2014 14:15 #115371

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saxophonotto schrieb:
Beim Alto liegen die meisten lieder zwischen C und E.
Meinst Du klingend? Denn wenn Du viel mit Gitarristen spielst musst Du auch Des und Fis Dur gut bedienen können. Allgemein ist mir so ziemlich jede Tonart schon begegnet aber es stimmt manche öfter als andere.
Lg Saxhornet
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