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THEMA: Ghosten - wie?

Ghosten - wie? 01 Nov 2011 10:49 #104755

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Itsie schrieb:
Hallo Raggae, ich setze die Zungenspitze in der Mitte aufs Blatt und zwar soweit, dass sie die scharfe Blattspitze nicht berührt. -damit es nicht brennt.

Das ist das, was ich als Alternative zum seitlich ans Blatt legen ausprobiert habe. Dabei schmiert mir allerdings regelmäßig der Ton nach unten ab - je höher der Ton, desto mehr.

Billies Idee mit der Schlamperei gefällt mir irgendwie gut! :laugh: Die Frage ist ja nun sozusagen: Wie schlampe ich meine Zunge so ans Blatt ran, dass es mir den Ton nicht total verschlumpft, äh, verschlampt und den nächsten gleich auch noch, sondern dass nur eine ganz gezielte temporäre Schlamperei entsteht??? B)
Kaufst du noch oder spielst du schon?

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Re:Ghosten - wie? 01 Nov 2011 11:31 #104756

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Hallo in die Runde,

noch eine zusätzliche Facette zum Ghosten:
ich persönlich lege quasi zum Abdämpfen des Tones den vorderen Teil
der Zunge an das erste Drittel des Blattes an (ist aber wohl bei jedem wg. individueller Physis anders).
Um den Dämpfeffekt noch zusätzlich zu erhöhen, kann man den Druck des Kiefers auf das Blatt leicht erhöhen, sodass der Ton "gepresster" klingt.
Und als letztes Mittel, setzt aber eine Beherrschung der Zwerchfellatmung voraus, ist es, wenn man die Lautstärke/luftzufuhr in den gedämpften Passagen abrupt verringert und dann wieder in den lauten Passagen die normale Luftzufuhr einsetzt , so wie beim Autofahren, wenn man den Fuss vom Gas nimmmt und dann wieder Gas gibt ;-)

Sehr schön kann man das bei Sonny Rollins "Blue seven" und auf anderen Stücken von Saxophone Collosus hören, oder auch bei seinem "Alfie" der gleichnamigen Platte (und
natürlich auf vielen anderen Scheiben von ihm auch)

Herzliche Grüsse

David

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www.jazzagentur-hannover.de
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Re:Ghosten - wie? 01 Nov 2011 13:13 #104757

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DMSax wrote:
ich persönlich lege quasi zum Abdämpfen des Tones den vorderen Teil
der Zunge an das erste Drittel des Blattes an (ist aber wohl bei jedem wg. individueller Physis anders).

So geht es bei mir bisher auch am besten. Aber kriegst Du es dann auch hin, auch bei höheren Tönen die Tonhöhe konstant zu halten oder ist der Ton dann etwas tiefer, als wenn Du ihn "normal" (also ohne Zunge am Blatt) spielst?
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Re:Ghosten - wie? 01 Nov 2011 20:11 #104768

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Hallo "Raggae", die Tonhöhe verändert sich dadurch nicht,
Du musst die sonstige Ansatzmuskulatur weiter halten, dann
bleiben die Töne auf dem richtigen Pitch.

Für ghost-note-artikulation hört mal hier rein, EDDIE LOCKJAW DAVIS,
ist der Hamma, wieviel unterschiedliche Artikulationsstärke er drauf hat,
inklusive seiner Atemtechnik (laut/leise)!!!





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Ghosten - wie? 01 Nov 2011 20:18 #104769

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Bei mir bleibt die Tonhöhe unbeeinflusst, wenn ich die Zunge mittig anlege.
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Re:Ghosten - wie? 01 Nov 2011 20:51 #104773

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Hi David, der Eddie Lockjaw Davis-Clip :ohmy: .....wo ist der "gefällt mir" Knopf??
LG
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Re:Ghosten - wie? 01 Nov 2011 22:02 #104778

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DMSax wrote:
Hallo "Raggae", die Tonhöhe verändert sich dadurch nicht,
Du musst die sonstige Ansatzmuskulatur weiter halten, dann
bleiben die Töne auf dem richtigen Pitch.

Danke, David! Dann ist das Ziel klar, und ich muss das einfach noch ne Weile üben ... :-)

DMSax wrote:
Für ghost-note-artikulation hört mal hier rein, EDDIE LOCKJAW DAVIS,
ist der Hamma, wieviel unterschiedliche Artikulationsstärke er drauf hat,
inklusive seiner Atemtechnik (laut/leise)!!!


Toller Clip! Und auch noch mit einem meiner Lieblings-Drummer :-)
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Re:Ghosten - wie? 02 Nov 2011 20:06 #104787

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Ich hab noch mal ne Bitte: Könnte vielleicht jemand, der das mit dem Ghosten hinkriegt mal ein Hörbeispiel machen, wo ein geghosteter Ton (oder mehrere in verschiedenen Höhen) etwas länger gehalten wird? Bei den Beispielen von Sonny Rollins und Lockjaw habe ich nämlich immer das Problem, dass ich nie richtig hören kann, wie es eigentlich klingen soll, weil der Ton sozusagen immer schon zu Ende ist, bevor ich richtig gemerkt habe, dass das jetzt ein Beispiel war ... :unsure: Frust ... diese Töne heißen wohl nicht ganz umsonst Geister ...

Und dann noch was: Von der Physik her müsste es doch so sein, dass das Blatte träger wird, wenn ich die Zunge dran lege, dadurch langsamer schwingt und dadurch der Ton tiefer wird, richtig?

DMSax schrieb:
Hallo "Raggae", die Tonhöhe verändert sich dadurch nicht,
Du musst die sonstige Ansatzmuskulatur weiter halten, dann
bleiben die Töne auf dem richtigen Pitch.

Und mit Ansatz weiter halten meinst Du dann wahrscheinlich, dass ich nicht einfach nur den Ansatz genauso lasse, wie er beim normal geblasenen Ton wäre, sondern dass ich gegen die Absenkung mit dem Ansatz gegenhalte, richtig?
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Re:Ghosten - wie? 02 Nov 2011 21:20 #104788

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Hi Raggae,

auf Deine Frage mit dem Ansatz bezogen, das passt nicht ganz zusammen:

Wenn Du die Zunge Richtung Blatt lenkst, gibt es häufig die Tendenz, dass der Kiefer
sich auch mehr in Richtung Blatt, also nach oben bewegt, weil der Kiefer quasi der Bewegung des Zungenmuskels folgt. Folge ist: der Druck auf das Blatt würde eher grösser und die Tonhöhe auch etwas höher.
Das heisst, man sollte den Kieferstellung/Ansatzdruck nicht der Bewegung der Zunge anpassen, wenn man eine höhere Intonation vermeiden will, sondern im "Normalzustand" belassen, heisst also nicht mehr, aber auch nicht weniger "Ansatz" geben.

Klingt kompliziert, einfach mal ausprobieren und FÜHLEN :-)

@Mariko: Bei youtube kannst Du auch "Daumen hoch" machen :-)

Herzliche Grüsse

David


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Ghosten - wie? 03 Nov 2011 18:10 #104798

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Es gibt zu dem Thema noch folgende Regeln:
1. Ghost Notes treten immer nur auf "und" Zeiten auf.
2. Ghost Notes treten immer nur auf, wenn es danach aufwärts geht.
3. Der Ton nach der Ghost Note wird betont.

Gruß
Arno
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