1947 nahm Kohlert, nach der Enteignung durch das Firmenkombinat Amati , die Produktion in Württemberg wieder auf. Doch die Erfolge waren nicht mehr die gleichen. Mitte der 50er Jahre ging es langsam wieder aufwärts. Mit circa 100 Mitarbeitern ging es Kohlert wieder besser und die Firma konnte sich auf dem Markt behaupten. Warum und weshalb auch immer schloss Kohlert Verträge, die ihn verpflichteten, zehn Jahre lang die Saxophone zu einem festen Preis zu liefern. Dies führte letzendlich zum Konkurs von Kohlert. Durch die steigenden Materialpreise versuchte man die Produktionskosten zu senken. Darunter jedoch litt die Qualität, der Absatz stagnierte und die Spirale drehte sich weiter, bis 1965 endgültig Schluss war. Unter einem Konkursverwalters produzierte man im Kleinen weiter. 1967 wurde das Unternehmen für 40.000 DM verkauft und anschließend saniert. 1977 wurde bei Kohlert & Co. der Saxophonbau eingestellt und 1983 an Kreuel & Moosmann verkauft. Heute werden dort Fagotte produziert.